Apple iPhone 6S hat 3D-Touchscreen an Bord

Der neue 3D-Touchscreen wird voraussichtlich mit einer neuen Taptic Engine zusammenwirken, um dem Nutzer haptische Rückmeldungen zu vermitteln. Er soll wahrscheinlich als „3D Touch Display“ bezeichnet werden. Die neue Apple-Technik soll 9to5Mac zufolge auch auf dem Business-Tablet iPad Pro eingesetzt werden.

Wie 9to5Mac berichtet und und sich dabei auf mit dem neuen iPhone vertraute Quellen beruft, soll der Touchscreen des kommenden iPhone 6S über Force Touch mit drei Druckstufen verfügen und wahrscheinlich als „3D Touch Display“ bezeichnet werden. Der neue 3D-Touchscreen wird dabei voraussichtlich mit einer neuen Taptic Engine zusammenwirken, um dem Nutzer haptische Rückmeldungen zu vermitteln. Die offizielle Enthüllung des neuesten Apple-Smartphone steht am Mittwoch an.

iPhone 6 Plus (Bild: Jason Cipriani/CNET)

iPhone 6 Plus (Bild: Jason Cipriani/CNET)

Apples Force Touch kommt auf MacBook-Trackpads und Apple Watch bislang mit zwei Druckstufen zum Einsatz, die für Antippen oder Drücken stehen. Bei den kommenden iPhones kommt den Informanten zufolge eine dritte Druckstufe hinzu, die für festes Drücken steht und neue Möglichkeiten der Bedienung für Betriebssystem wie Anwendungen eröffnet.

Dass Force Touch auf iPhones anders als auf der Apple Watch funktionieren wird, wurde schon zuvor gemeldet. So könne man beispielsweise mit festem Druck auf einen Ort in Apples Kartenanwendung direkt die Navigation dorthin starten, statt erst erweiterte Informationen dazu abzurufen – und sich somit zwei Klicks ersparen. In Apple Music hingegen soll das feste Drücken eine Art Kontextmenü mit den wichtigsten Optionen aufrufen – zur Playlist hinzufügen oder auch fürs Offline-Hören herunterladen. Damit funktioniert es wie eine rechte Maustaste. Einige Force-Touch-Gesten will Apple offenbar von den jüngsten MacBooks übernehmen.

Mittels Druck auf einen Link im Browser Safari könnte ein Nutzer so eine Vorschau der jeweiligen Website aufrufen. Mit anhaltendem Druck auf eine Adresse oder den Namen einer Kontaktperson wäre auch eine Kartenansicht beziehungsweise eine Visitenkarte aufzurufen. In ähnlicher Weise könnte der Anwender Force Touch einsetzen, um die Definition eines Wortes nachzuschlagen.

Drei Druckdimensionen böten sich nicht zuletzt für die Entwicklung neuartiger Spiele für Apples Smartphones an. Laut 9to5Mac wird die neue Touch-Force-Technik auch ihren Weg auf das iPad Pro finden und dort von einem neuartigen Digitalstift genutzt werden. Die Ankündigung dieses Business-Tablets wird ebenfalls für den Mittwoch erwartet, obwohl es erst ab November in den Verkauf kommen soll.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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