ZTE Nubia Z9: Ersteindruck von der IFA 2015

Das Nubia Z9 von ZTE soll im Oktober ab 399 Euro auch in Deutschland zum Verkauf stehen. Es ist mit einem 5,2-Zoll-Full-HD-Display, einer Snapdragon-810-CPU, maximal 4 GByte RAM und 64 GByte Speicher, einer 16-MP-Kamera und Android 5.0 samt ZTE’s Randgestensteuerung FiT ausgestattet.

Mitte August hat der chinesische Smartphone-Hersteller ZTE angekündigt, seine Premium-Smartphones der Nubia-Serie künftig auch in Deutschland zu verkaufen. Im Oktober will es mit dem Nubia Z9 mini den Startschuss geben. Weitere Geräte sollen natürlich folgen. Eines davon ist auch das Flaggschiff Nubia Z9, das ZTE ebenfalls im Oktober herausbringen will. Auf der IFA konnte sich unsere Schwesterseite Übergizmo.de einen ersten Eindruck von dem Gerät verschaffen.

(Bild: Übergizmo.de)

Das Nubia Z9 kommt voraussichtlich im Oktober ab 399 Euro in Deutschland in den Handel (Bild: Übergizmo.de)

Elegant, innovativ und preiswert: so beschreibt ZTE sein Highend-Smartphone Z9. Für einen Preis von 399 respektive 499 Euro hat das Gerät auch tatsächlich viel zu bieten. Das Nubia Z9 ist mit einem 5,2 Zoll großen CGS-Display ausgestattet, das mit 1.920 mal 1.080 Pixel auflöst. Das entspricht einer Pixeldichte von 424 ppi. Das an den Seiten gebogene 2.5D-Glas wird von einem Aluminium-Rahmen eingefasst.

Angetrieben das Nubia Z9 von Qualcomms Octa-Core-Chip Snapdragon 810 mit maximal 2 GHz Takt und Adreno-430-GPU, dem bei der normalen Version 3 GByte RAM (LPDDR4) und 32 GByte interner Speicher zur Verfügung stehen. Die Elite-Version bietet 4 GByte RAM (LPDDR4) und 64 GByte internen Speicher. Der Akku hat jeweils eine Kapazität von 2900 mAh.

Für Fotos und Videos ist eine rückseitige 16-Megapixel-Kamera samt optischem Bildstabilisator integriert. Nubia setzt auf den IMX234-Exmor-RS-Sensor von Sony, eine f2.0-Blende und die NeoVision-5.1-Technologie, die für eine hohe Fotoqualität sorgen soll. Videos zeichnet die Kamera in 4K-Auflösung auf. Für Videotelefonie und Selfies ist eine 8-Megapixel-Front-Kamera mit einem IMX179-Bildsensor von Sony, einer f2.4-Blende und einem Sichtbereich von 80 Grad verbaut.

Zur Kommunikation stehen LTE, Dual-Band-WiFi nach dem Standard 802.11 ac, Bluetooth 4.1, NFC und natürlich auch GPS zur Verfügung. Auch Dual-NanoSIM-Support bietet das Nubia Z9.

Während das Äußere durchaus elegant aussieht, ist das Gehäuse des Nubia Z9 mit 147,4 mal 68,3 mal 8,9 Millimeter und einem Gewicht von 192 Gramm doch recht dick und schwer für ein Gerät dieser Größe. An der rechten Gehäuseseite sind eine Lautstärkewippe, der Powerschalter sowie eine Taste zum Starten der Kamera integriert. Der Kopfhöreranschluss sitzt an der Oberseite, Lautsprecher und microUSB-Port an der Unterseite. Zudem sind zwei Mikrofone und eine IR-LED zur Nutzung des Gerätes als Fernbedienung an Bord.

Als Betriebssystem ist auf dem Nubia Z9 Android 5.0 Lollipop vorinstalliert. ZTE’s Nubia UI 3.0 bringt einige neuartige Funktionen mit. Die Besonderheit ist ZTE’s „Frame Interaction Technology“ oder kurz „FiT“ getaufte Technik, die es im Grunde etwas ähnlich zum Samsung Galaxy S6 Edge erlaubt, verschiedene Aktionen durch unterschiedliche Wischgesten über die seitlichen Bereiche des Displays zu steuern. Die verschiedenen Interaktionen können individuell festgelegt werden und umfassen beispielsweise das Öffnen verschiedener Apps aber auch das Regeln der Bildschirmhelligkeit oder der Lautstärke.

Zudem soll FiT das Entsperren durch eine Geste, die an den persönlichen Griff – also wie man das Smartphone normalerweise hält – angepasst ist, denkbar einfach machen. Darüber hinaus bringt das Nubia weitere intelligente Gesten mit. Die Kamera startet beispielsweise auf Wunsch automatisch, wenn man das Smartphone im Landschaftsmodus hält. Des Weiteren gibt es einen Modus für Links- und Rechtshänder. Durch diese Vielzahl an Funktionen sollen gewünschte Features trotz des größeren Displays bequem mit einer Hand gesteuert werden können und eine Bedienung mit zwei Händen überflüssig sein.

[Mit Material von Mathias Windhager, Übergizmo.de]

Autor: Christian Schartel
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