Archos Diamond Plus: Android-Smartphone mit Metall-Gehäuse für unter 300 Euro

Das Archos Daimond Plus kostet rund 280 Euro und verfügt über ein 5,5-Zoll-FHD-Display, eine Octa-Core-CPU, 2 GByte RAM, 16 GByte Speicher, eine 16-Megapixel-Kamera, LTE und Android 5.1.

Archos hatte schon kurz vor dem Start der IFA in Berlin seine Neuheiten für die Messe angekündigt. Neben einem spannendem Tablet, das für knapp 200 Euro ein 2K-Display und eine Oberklasse-Hardware bietet, sowie drei günstigeren 5-Zoll-Modellen hat es mit dem Diamond Plus auch ein neues Flaggschiff-Smartphone im Programm. Es bietet ein 5,5-Zoll-Display, ein schickes Metall-Gehäuse sowie eine Hardware, die sich für einen Preis von 279,99 Euro sehen lassen kann. Unsere Schwesterseite Übergizmo.de hat sich auf der IFA in Berlin einen ersten Eindruck von dem Gerät verschafft.

(Bild: Übergizmo.de)

Das Archos Daimond Plus kostet rund 280 Euro (Bild: Übergizmo.de).

Das IPS-Display des Archos Diamond Plus hat eine Diagonale von 5,5 Zoll und eine Full-HD-Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixel. Angetrieben wird das Smartphone von der Octa-Core-CPU MediaTek MT6753 mit acht echten Kernen mit jeweils 1,5 GHz Takt. Der Chip liegt ungefähr auf einem Niveau mit dem Mittelklasse-Chip Snapdragon 615 von Qualcomm. Der Prozessor kann auf 2 GByte RAM zurückgreifen, was für diese Preisklasse üblich ist. Die Grafik übernimmt eine Mali-T720-MP3-GPU. Insgesamt läuft das System soweit flüssig, hier und da muss man aber schon mal eine Sekunde auf den Start einer App warten.

(Bild: Übergizmo.de)

Das Archos Diamond kommt mit einem MedaTek-Chip und 2 GByte RAM (Bild: Übergizmo.de)

Das Diamond Plus ist mit 16 GByte internem Speicher ausgestattet, der sich per microSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert lässt. Durch die Software Archos Fusion Storage lässt sich der interne Speicher des Smartphones mit dem Speicher der microSD-Karte zusammenführen und als interner Gesamtspeicher verwalten. Die Stromversorgung übernimmt ein 2800-mAh-Akku, der sich per Schnellladefunktion laden lässt.

(Bild: Übergizmo.de)

Die Kamera löst mit 16 Megapixel auf und bietet einen LED-Blitz sowie Autofokus (Bild: Übergizmo.de)

Die Hauptkamera löst beim Archos Diamond Plus mit 16 Megapixel auf und kommt mit einer F2.0-Blende. Einen optischen Bildstabilisator gibt es leider nicht. Diese bleiben in der Regel aber auch den Oberklassemodellen vorbehalten. Die Front-Cam für Selfies und Videochats bietet mit 8 Megapixel eine ordentliche Auflösung. Zur Kommunikation sind LTE Cat 4, UMTS, Bluetooth 4.0, WLAN, WiFi Direct, USB 2.0 und A-GPS an Bord. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android 5.1 Lollipop zum Einsatz.

(Bild: Übergizmo.de)

Das Design des Diamond Plus erinnert an das des Mate S von Hauwei (Bild: Übergizmo.de)

Das Aussehen des Archos Diamond Plus weist Ähnlichkeiten mit dem neuen Huawei Mate S auf. Die Rückseite ist ebenfalls aus Metall gefertigt, hat aber im oberen beziehungsweise unteren Bereich Kunststoffaussparungen für die Antennen und Lautsprecher. Das Mate S bietet im Gehäuse versenkte Antennen, was in der Fertigung deutlich aufwendiger ist und natürlich auch besser aussieht. Das Gehäuse ist trotz identischer Diagonale mit 152,6 mal 76,4 mal 8,4 Millimeter und einem Gewicht von 178 Gramm ebenfalls nicht ganz so kompakt, dünn und leicht wie das des Mate S.

(Bild: Übergizmo.de)

So hochwertig wie beim Mate S ist das Gehäuse beim Archos-Smartphone aber nicht (Bild: Übergizmo.de)

Der Lieferumfang umfasst neben dem Telefon selbst und einem Netzteil auch ein In-Ear-Headset, eine Displayschutzfolie und eine Schutzhülle. Bis 9. September stellt Archos das Gerät noch in Halle 4.2 am Stand-Nr. 121 aus. Eine Alternative wäre das Honor 7, das etwas mehr kostet und beispielsweise noch einen Fingerabdruckscanner bietet.

Nachfolgend das Hands-On von unserer Schwesterseite Übergizmo.de von der IFA in Berlin:

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Archos Diamond Plus: Android-Smartphone mit Metall-Gehäuse für unter 300 Euro

  • Am 7. September 2015 um 15:25 von Marc-André Fieze

    Wer seine Daten auf einem Android-Phone schützen will, kommt um ein Custom Rom derzeit nicht rum und dafür ist eine Mediatek-SoC denkbar schlecht. Keine wirkliche, günstige Alternative also…

    • Am 12. September 2015 um 17:37 von Ich

      Was ein Gelaber. Als ob 98% aller Nutzer CustomROMs nutzen.

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