Apple iPhone 6s: Apple rechnet mit neuem Verkaufsrekord

Laut einer Apple-Sprecherin war die Resonanz auf das iPhone 6S und das iPhone 6S Plus extrem positiv und die Vorbestellungen an diesem Wochenende waren weltweit sehr stark. Vor allem die für das iPhone 6S Plus übertreffen offenbar Apples Erwartungen.

Der Verkauf von iPhone 6S und iPhone 6S Plus beginnt offiziell am 25. September, seit Samstag nimmt Apple Vorbestellungen für die neuen iPhones entgegen. „Die Resonanz auf das iPhone 6S und das iPhone 6S Plus waren extrem positiv und die Vorbestellungen an diesem Wochenende waren weltweit sehr stark“, sagte die Apple-Sprecherin Trudy Muller dem Wall Street Journal. Vor allem die Nachfrage nach dem größeren iPhone 6S Plus sei „außergewöhnlich hoch“ gewesen.

iPhone 6S (Bild: Apple)

iPhone 6S (Bild: Apple)

Apple geht davon aus, dass sich das iPhone 6S und das iPhone 6S Plus am ersten Wochenende besser verkauft haben als die Vorgängergeneration. Ihre Einschätzung stützt Trudy Muller laut WSJ auf eine „außergewöhnlich hohe Nachfrage“. Im vergangenen Jahr hatte Apple 10 Millionen verkaufte iPhone 6 und iPhone 6 Plus am Startwochenende gemeldet.

Apple erreicht den neuen Rekord laut WSJ auch durch den Marktstart in China, das dieses Jahr zu den Ländern zählt, in denen die neuen Smartphones vorbestellt werden können. Die Vorgängergeneration war dort im vergangenen Jahr erst ab Oktober erhältlich, rund einen Monat nach dem offiziellen Marktstart. China sei aber inzwischen Apples zweitwichtigster Markt, so das WSJ.

Ob die neue iPhone-Generation auch in den kommenden Monaten an die Erfolge von iPhone 6 und iPhone 6 Plus anknüpfen kann, Apples ersten Smartphones mit größeren Displays, bleibt abzuwarten. Im Dezemberquartal 2014 setzte das Unternehmen aus Cupertino 74,5 Millionen iPhones ab, mehr als je zuvor. In dem Quartal verkaufte Apple sogar mehr Smartphones als Samsung.

Apple hat sich allerdings in diesem Jahr nicht zu den iPhone-Verkäufen innerhalb der ersten 24 Stunden nach Beginn der Vorbestellungen geäußert. Im vergangenen Jahr hatten in diesem Zeitraum vier Millionen neue iPhones einen Käufer gefunden. „Apple hat diese Zahl heute nicht genannt, was die Frage aufwirft, ob sie ‚vielleicht‘ niedriger ist als die 4 Millionen des vergangenen Jahrs“, zitiert das WSJ Tony Sacconaghi, Analyst bei der Investmentbank Sanford C. Bernstein.

Vorbestellungen sind seit Samstag mögliche und auch hierzulande war die Nachfrage bis dato nach dem neuen iPhone offenbar hoch. Für verschiedene Modelle, darunter auch das iPhone 6S Plus in Roségold mit 16, 64 oder 128 GByte Speicher, gibt Apple eine Lieferzeit von 3 bis 4 Wochen an. Das gilt auch für die Farben Silber, Space Grau und Gold. Die meisten Varianten des iPhone 6S lassen sich indes noch für den 25. September vorbestellen. Auf einige Modelle, darunter das iPhone 6S 64 GByte in Roségold und Space Grau, müssen Kunden indes zwei bis drei Wochen warten.

In Deutschland kostet das iPhone 6S mit 16 GByte Speicher 739 Euro und somit so viel wie bisher die kleinste Ausführung des iPhone 6 Plus. Mit 64 GByte Speicher gibt es das 6S hierzulande für 849 Euro und mit 128 GByte für 959 Euro. Das iPhone 6S Plus verkauft Apple in der 16-GByte-Version für 849 Euro, in der 64-GByte-Variante für 959 Euro und in der 128-GByte-Ausführung für 1069 Euro.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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