Google verschickt Einladungen für Event am 29. September

Das Google-Event findet in San Francisco statt und beginnt um 18 Uhr deutscher Zeit. Erwartet wird, dass Google den Nachfolger des Nexus 5 und Nexus 6 vorstellt. Möglicherweise wird es auch eine neue Chromecast-Version enthüllen.

Google hat den bereits erwarteten Termin für die Vorstellung seiner neuen Geräte bestätigt. Wie 9to5Mac berichtet hat der Suchmaschinenriese Einladungen für eine Veranstaltung am 29. September in San Francisco verschickt. Ab 9 Uhr PDT beziehungsweise 18 Uhr deutscher Zeit wird Google voraussichtlich zwei neue Nexus-Geräte und womöglich auch eine neue Version seines Streaming-Sticks Chromecast präsentieren.

(Bild: Google)

Google veranstaltet am 29. September ein Hardware-Launch-Event (Bild: Google)

Bei den neuen Nexus-Smartphones handelt es sich den bislang durchgesickerten Informationen zufolge um den Nachfolger des Nexus 5 und Nexus 6. Das Nexus 5X wird wie auch schon das Modell aus 2013 von LG gefertigt. Als Hersteller des Nexus 6P wird Huawei gehandelt. Zu beiden Smartphones sind auch bereits eine Reihe Details sowie Fotos aufgetaucht.

Das neue Nexus 5 wird über einen 5,2-Zoll-OLED-Bildschirm mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel verfügen. Über die weiteren Spezifikationen ist man sich aktuell noch nicht ganz einig. Unter der Haube soll Qualcomms Octa-Core-CPU Snapdragon 620 oder das Sechskern-Modell Snapdragon 808 arbeiten. Auch zur Größe des Arbeitsspeichers gibt es unterschiedliche Berichte. Die Rede ist von 4 GByte oder nur 3 GByte RAM. Der interne Speicher soll maximal 32 GByte groß sein. Google wird das Nexus 5X aber vermutlich in zwei Varianten herausbringen und wahrscheinlich auch ein Modell mit 16 GByte anbieten. Eine Variante mit 64 GByte soll es den neuesten Gerüchten zufolge nicht geben. Die Stromversorgung soll ein 3180-mAh-Akku übernehmen. Die Hauptkamera löst dem Vernehmen nach 13 Megapixel auf, die Frontkamera 4 Megapixel. Zur Ausstattung gehören angeblich auch Stereolautsprecher auf der Vorderseite sowie ein Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Das Kunststoffgehäuse soll von einem Aluminiumrahmen eingefasst sein. Der Preis wird voraussichtlich zwischen 300 und 400 Dollar betragen.

So könnte das neue Nexus 5 aussehen (Bild: Inno Yudha / Google+).

So könnte das neue Nexus 5 aussehen (Bild: Inno Yudha / Google+).

Das Nexus von Huawei kommt voraussichtlich mit einem 5,7-Zoll-Quad-HD-Display, der Snapdragon-810-CPU, 3 GByte RAM, mindestens 32 GByte internem Speicher, einer 12- und einer 8-Megapixel-Kamera. Laut Android Police soll das Huawei Nexus das erste Google-Phone sein, das sogar mit 128 GByte internem Speicher ausgeliefert wird. Dies lässt ein kürzlich aufgetauchter Benchmark-Test des Gerätes vermuten.

So könnte das neue Nexus 6 aussehen (Bild: Tiesen Fu / Google+).

So könnte das neue Nexus 6 aussehen (Bild: Tiesen Fu / Google+).

Die Nexus-Smartphones sind im Prinzip Googles Flaggschiffmodelle, auf denen es stets die jüngste Android-Version einsetzt. Diesmal werden die neuen Nexus-Geräte die ersten mit Android 6.0 Marshmallow sein. Fans halten die Nexus-Reihe für die „reinste“ Android-Erfahrung, ohne Erweiterungen von Providern oder Geräteherstellern. Daher darf sich jeder Hersteller eines Nexus-Smartphones besonderer Aufmerksamkeit gewiss sein.

Wie 9to5Google unter Berufung auf interne Dokumente berichtet, wird Google auf seiner Veranstaltung am 29. September in San Francisco wahrscheinlich nicht nur zwei neue Nexus-Smartphones vorstellen, sondern auch eine verbesserte Neuauflage seines Streaming-Sticks Chromecast. Schon alleine optisch soll sich die zweite Chromecast-Generation deutlich vom Vorgänger unterscheiden, der seit März 2014 für 35 Euro in Deutschland erhältlich ist.

Googles HDMI-Streaming-Stick Chromecast (Bild: Sarah Tew/CNET

Wird auch eine neue Version des HDMI-Streaming-Sticks Chromecast vorgestellt? (Bild: Sarah Tew/CNET).

Doch auch technisch bringt der überarbeitete Chromecast diverse Neuerungen mit. So unterstützt er nicht nur die WLAN-Standards 802.11b/g/n, sondern zusätzlich auch die jüngste IEEE-Spezifikation 802.11ac. Diese bietet mehr Bandbreite und Dual-Band-Support im 2,4- und 5-GHz-Frequenzbereich.

Auf dem Homescreen sollen sich neuerdings Feeds aus Sozialen Netzen anzeigen lassen. Diese werden möglicherweise auch im Bildschirmschonermodus „Backdrop“ zur Verfügung stehen. Aktuell lassen sich dafür Inhalte wie eigene Fotos, Satellitenbilder oder Wetterinformationen zur Wiedergabe festlegen.

Ein neues Feature namens „Fast Play“ sorgt laut 9to5Mac in Kombination mit dem schnelleren WLAN-Standard dafür, dass Chromecast sich deutlich schneller mit einem verknüpften Gerät verbindet und Inhalte nach Drücken des „Cast“-Button zügiger abspielt. Das wäre eine wesentliche Verbesserung zur ersten Generation des Streaming-Sticks.

Darüber hinaus plant Google angeblich mit „Chromecast Audio“ eine Möglichkeit, Chromecast per Kabel direkt an alle möglichen Audiosysteme und Lautsprecher anzuschließen. Die Funktion soll die Wiedergabe in mehreren Räumen unterstützen und es auch erlauben, Musik in hoher Qualität aus dem Chrome-Browser oder von Android-Geräten zu übertragen. Außerdem ist künftig als Ergänzung zu Google Play Music, Pandora, Netflix und anderen Aboservices Support für den Musikstreamingdienst Spotify vorgesehen.

[Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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