Skype: Messaging-Dienst kämpft mit großflächiger Störung

Skype kämpft derzeit mit technischen Problemen. Die Anmeldung über den Desktop-Client und die Mobilversion für Android ist aktuell nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Skype kämpft aktuell mit technischen Problemen. So können sich abgemeldete Nutzer über den Desktop-Client nicht mehr anmelden und auch die Mobilversion für Android ist betroffen, wie ein Kurztest unserer Kollegen von ZDNet.de ergeben hat. Von den Störungen nicht betroffen ist die Webversion von Skype, die sich aktuell noch in einer öffentlichen Betaphase befindet. Seit Mitte Juni ist sie weltweit verfügbar. Hier funktioniert die Anmeldung problemlos.

Eine Anmeldung unter Android ist nur möglich, wenn der Nutzer bereits zuvor schon einmal in der Skype-App eingeloggt war. Will er jedoch sein Konto wechseln oder sich erstmals auf einem Gerät anmelden, scheitert der Log-in. Auf einem Mac funktionierte die Anmeldung erst nach mehreren Versuchen.

Der Windows-Client gibt den wenig hilfreichen Hinweis aus: „Manchmal schläft die Internetverbindung einfach ein. Stellen Sie sicher, dass sie aktiv ist, und versuchen es dann noch einmal.“ Dies spricht für eine vorübergehende Störung des Anmelde-Servers. Denn wenn der Nutzer es schafft, sich anzumelden, funktioniert auch der Nachrichtenaustausch wie gewohnt.

Die Anmeldung über den Windows-Client von Skype funktioniert nicht oder nur eingeschränkt (Bild: ZDNet.de).

Die Anmeldung über den Windows-Client von Skype funktioniert nicht oder nur eingeschränkt (Bild: ZDNet.de).

Allerdings wird eventuell nicht der richtige Verfügbarkeitsstatus für das eigene Konto und verknüpfte Kontakte angezeigt. Das bestätigt Microsoft auch in einer kurzen Mitteilung. „Betroffene Nutzer werden ihren Status nicht ändern können, ihre Kontakte werden als offline angezeigt und sie werden keine Skype-Anrufe mit ihnen führen können“, heißt es darin. Zugleich versichert Microsoft, dass man an einem Fix für das Problem arbeite.

Loggen sich Skype-Nutzer anderer Plattformen bei der Webversion ein, können sie dort ohne Umwege auf ihre Kontakte und den bisherigen Chatverlauf zugreifen. Eine Ansicht im Zeitleistenformat ersetzt getrennte Listen für Kontakte und kürzliche Unterhaltungen. In der Webversion können auch Desktop-Benachrichtigungen aktiviert werden, die auch dann über eingehende Chats und Anrufe informieren, wenn der Nutzer eine andere Website geöffnet hat oder sich mit einer anderen Anwendung beschäftigt.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Tipp: Was wissen sie über Microsoft? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Skype: Messaging-Dienst kämpft mit großflächiger Störung

  • Am 21. September 2015 um 15:45 von stoop4

    Die Webversion scheint mittlerweile ebenfalls überlastet zu sein.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *