Apple iPhone 7 könnte wasserdicht werden und auf Metall verzichten

Gerüchten zufolge erprobt Apple Prototypen des iPhone 7 mit einem wasserdichtem Design. Es könnte in Kombinationen mit einem neuen Gehäuse, das nicht mehr aus Metall ist, zum Einsatz kommen. Patentanträge lassen über weitere Lösungen spekulieren.

Gerüchten zufolge könnte das für nächstes Jahr erwartete Apple iPhone 7 ähnlich wie das Samsung Galaxy S5 oder Sony Xperia Z5 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt sein. Das berichtet AppleInsider unter Berufung auf einen Blogbeitrag von Mac Otakara.

(Foto: CNET.com)

Wird das Apple iPhone 7 wasserdicht und verzichtet auf ein Metallgehäuse ? (Foto: CNET.com)

Angeblich befindet sich Apple schon in der Testphase für den iPhone-6S-Nachfolger und erprobt Prototypen mit einem wasserdichten Design. Dieses könnte in Kombinationen mit einem neuen Gehäuse, das nicht mehr aus Metall ist, zum Einsatz kommen. Darauf soll ein Post der chinesischen Mikroblogging-Plattform Weibo hindeuten, behauptet AppleInsider. Demnach soll Apple – womöglich wegen der Wasserbeständigkeit oder auch Stabilitätsproblemen – beim iPhone 7 auf das 2012 mit dem iPhone 5 eingeführte Aluminium-Gehäuse verzichten. Allerdings würde sich Apple dadurch von einem der wichtigsten Merkmale seiner letzten iPhone-Generationen verabschieden. Zudem scheint das neue Aluminium-7000-Material, das es für das neue iPhone 6S verwendet, sich nicht mehr wie beim iPhone 6 zu verbiegen.

Der Blogbeitrag nennt zwar keine technischen Details, es wird aber vermutet, dass Apple testet, ob es bestimmte Technologien seiner Smartwatch Apple Watch, die diese besonders widerstandsfähig machen, künftig auf seine Smartphones übertragen kann. Dazu zählen der verkapselte SoC-Prozessor sowie spezielle Dichtungen. Ähnlich hatte es Apple in diesem Jahr auch mit der von der Apple Watch bekannten Force-Touch-Technologie gemacht, die nun im neuen iPhone 6S zum Einsatz kommt.

Zudem lassen Patentanträge von Apple über Lösungen für ein wasserdichtes iPhone spekulieren. Der iPhone-Macher beschreibt darin unter anderem, wie sich empfindliche elektronische Komponente durch eine wasserabweisende Beschichtungen schützen lassen. Es ist auch vorstellbar, dass Apple mögliche Eintrittspunkte mit Silikon vor dem Eindringen von Flüssigkeiten versiegelt.

Eventuell hat Apple sogar schon bei der Entwicklung des iPhone 6S mit einem Schutz vor Staub und Wasser experimentiert. Ein auf Youtube veröffentlichtes Video legt jedenfalls die Vermutung nahe, dass das iPhone 6S und iPhone 6S Plus bereits in einem gewissen Umfang gegen das Eindringen von Wasser geschützt sind. Das Video zeigt beide Geräte bei einem „Bad“ in mit Wasser gefüllten Glasschalen, das sie unbeschadet überstehen. Da Apple diese Eigenschaft nicht erwähnt, könnte es mit der Entwicklung des Schutzes nicht fertig geworden sein. Von Selbsttests mit dem eigenen iPhone 6S ist natürlich dringend abzuraten.

Sony hatte zuletzt bewiesen, dass „wasserdicht“ aber nicht unbedingt bedeuten muss, dass ein Smartphone auch tatsächlich gefahrlos unter Wasser benutzt werden kann. Auch wenn das japanische Unternehmen genau diese Eigenschaft bei einigen seiner Flaggschiff-Modelle herausgestellt hat, ruderte es kürzlich zurück und riet explizit von einer Nutzung oder Bedienung seiner Geräte unter Wasser ab. Obwohl zum Beispiel die IP-Klassifizierung des Xperia Z5 Wasser- und Staubdichtigkeit nahelegt, verweist Sony nun auf standardisierte Tests, bei denen die Geräte vorsichtig in Wasser gelegt und dann nicht mehr berührt oder bewegt werden. Gegen Salzwasser, gechlortes Wasser oder Flüssigkeiten wie Getränke bieten die „wasserdichten“ Sony-Smartphones nun offiziell gar keinen Schutz.

[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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