Microsoft liefert Surface Pro 4 im November ab 999 Euro aus

Das Microsoft Surface Pro 4 kann ab sofort ab 999 Euro vorbestellt werden. Das vorläufige Top-Modell mit Core i7, 512 GByte SSD und 16 GByte RAM kostet 2449 Euro. Ausgeliefert wird das neue Windows-10-Tablet in Deutschland voraussichtlich Mitte November.

Neben dem Lumia 950 hat Microsoft gestern in New York auch das Surface Pro 4 vorgestellt. Der Nachfolger des Pro 3 ist mit einem etwas größerem 12,3-Zoll-Display, einem Skylake-Prozessor und bis zu 16 GByte RAM ausgestattet. Das Surface Pro 4 steht in den USA ab dem 26. Oktober zum Verkauf. In Deutschland gibt Microsoft den 12. November als Liefertermin an. Die Preise beginnen bei knapp 1000 Euro. Vorbestellungen nimmt der Windows-Macher bereits über seinen Store an.

(Foto: CNET.com).

Microsoft hat das Surface Pro 4 vorgestellt (Foto: CNET.com).

Das Surface Pro 4 ist mit einem 12,3 Zoll großen PixelSense-Display mit einer höheren Auflösung von 2763 mal 1824 Pixel ausgestattet. Der Vorgänger kam noch mit einem 12-Zoll-ClearType-Panel mit 2160 mal 1440 Bildpunkten. Das neue Modell kommt jetzt auf eine Pixeldichte von 267 ppi. Am Bildformat von 3:2 hat sich nichts geändert.

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Das Display ist etwas größer und bietet eine höhere Auflösung (Foto: CNET.com).

Angetrieben wird das neue Windows-10-Tablet je nach Modell von einer Intel-Core-m3. –i5 oder i7-CPU der 6. Generation Skylake. Die Grafik übernimmt entsprechend der Konfiguration Intels HD- oder Iris-Grafik-Chip. Die Performance soll gegenüber dem jeweiligen Vorgängermodell um 30 Prozent besser sein. Die Basis-Konfiguration bringt 4 GByte, das Top-Modell 16 GByte RAM mit. Für Daten ist eine SSD mit bis zu 1 TByte Speicher verbaut. Zumindest hat dies Microsoft gestern auf seiner Pressekonferenz angekündigt. Auf der deutschen Microsoft-Seite wird allerdings 512 GByte SSD-Speicher als Maximum angeführt. Möglicherweise wird es die größere Option erst zu einem späteren Zeitpunkt zu kaufen geben.

Zur Akkulaufzeit gibt es noch nicht allzu viele Informationen. Aufgrund des neuen Skylake-Prozessors soll sich diese aber etwas verbessert haben. Microsoft gibt eine Laufzeit von 9 Stunden bei der Videowiedergabe im Offline-Modus auf einem Model mit Core-i5 an.

Für Fotos und Videos bringt das Microsoft Surface Pro 4 eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit. Die 5-Megapixel-Frontcam bietet Windows-Hello-Gesichtserkennung.

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Das Surface Pro 4 bietet einen USB-3.0-Port (Foto: CNET.com).

Zur Kommunikation ist WLAN 802.11 a/b/g/n und ac sowie Bluetooth 4.0 an Bord. An Anschlüssen bietet das neue Microsoft Surface Pro 4 einen Standard-USB-3.0-Port, einen MicroSD-Kartenleser, eine Kopfhörerbuchse, einen Mini-DisplayPort, Surface Connect zum Laden und Andocken sowie einen Coveranschluss. Microsofts neues Dock wird vier USB-3.0-Anschlüsse, zwei 4K-fähige Displayports und eine Ethernetbuchse mitbringen. Es kostet 229,99 Euro.

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Das silberne Magnesium-Gehäuse des Surfae Pro 4 ist etwas dünner und leichter geworden (Foto: CNET.com).

Das Gehäuse ist weiterhin aus Magnesium, mit 8,4 Millimeter nun aber noch etwas dünner als das des Vorgängers mit 9,1 Millimeter. Unter anderem liegt dies an einem dünneren Displayglas mit nur noch 0,4 Millimeter. Die weiteren Abmessungen betragen 292,10 mal 201,42 Millimeter. Das Gewicht beträgt statt vorherigen 800 Gramm etwas geringere 786 Gramm. Beim m3-Modell sind es 766 Gramm. Als Farbe bietet Microsoft wieder Silber an.

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Das neue Tablet läuft mit Windows 10 Pro (Foto: CNET.com).

Als Betriebssystem ist Windows 10 Pro samt einer 30-Tage-Testversion von Office vorinstalliert. Für Sicherheit auf Enterprise-Ebene ist zudem ein TPM-Chip in das Tablet integriert.

Neben der 999 Euro teureren Basis-Version mit Core m3, 4 GByte RAM und 128-GByte-SSD bietet Microsoft noch fünf weitere Modelle an. Ein Upgrade auf Intels Core i5 erhöht den Preis auf 1099 Euro. Wer sich zusätzlich zum Core i5 8 GByte RAM und eine 256-GByte-SSD wünscht, muss 1449 Euro bezahlen. Mit Core i7 kostet die zuletzt angeführte Konfiguration dann 1799 Euro. Für 1999 Euro stockt Microsoft den Arbeitsspeicher auf 16 GByte auf. Das Top-Modell mit Core i7, 16 GByte RAM und einer 512-GByte-SSD ist für 2449 Euro erhältlich. Hier lässt sich das Microsoft Surface Pro 4 vorbestellen.

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Der Surface Stift wurde überarbeitet und kommt nun mit 1024 Druckstufen (Foto: CNET.com).

Erneuert hat Microsoft auch das Zubehör. Der Eingabestift soll nun 1024 Druckstufen bieten. Wie ein echter Bleistift verfügt er über eine Art Radiergummi und kann über einen Magnet am Gehäuse befestigt werden. Er kostet 64,99 Euro.

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Das neue Tastatur-Cover hat ein größeres Glas-Trackpad, soll komfortabler zum Schreiben sein und bietet einen optionalen Fingerabdruckscanner für Windows Hello (Foto: CNET.com).

Das hintergrundbeleuchtete Tastatur-Cover ist im Vergleich zum Vorgänger nicht nur leichter, sondern bietet auch ein im Vergleich zum Vorgänger um 40 Prozent größeres Glas-Trackpad. Außerdem unterstützt es 5-Punkt-Multitouch. Dank der neu entwickelten Tastatur soll das Schreiben noch angenehmer sein. Außerdem verfügt es über einen integrierten Fingerabdruckscanner, der zu Windows Hello-One-Touch-Login-System kompatibel ist. Die Tastatur kostet 149,99 Euro und ist in den fünf Farben Schwarz, Blau, Hellblau, Rot und Blaugrün erhältlich. Für die Variante mit Fingerabdruckscanner fällt ein Aufpreis von rund 30 Dollar an. In Deutschland kann sie noch nicht vorbestellt werden.

Nachfolgend noch der Ersteindruck unsere US-Kollegen von CNET.com:

[Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de & Dan Ackerman, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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