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MeinPreiswecker.de: nie wieder Schnäppchen bei Amazon verpassen

Für die kostenlose Nutzung des Dienstes ist nur die Eingabe einer gültigen E-Mail-Adresse erforderlich. Schnäppchenjäger können über die Website des Anbieters darauf zugreifen oder alternativ auch per Browser-Erweiterung.

MeinPreiswecker.de des Teininger Unternehmens SynApp soll Amazon-Kunden künftig helfen, die sich permanent ändernden Preise im Blick zu behalten. Oft unterbieten sich Händler gegenseitig oder reagieren auf Angebote anderswo, indem sie den Preis senken. SynApp hat innerhalb von vier Wochen etwa bis zu 100.000 Preisänderungen verzeichnet. Ein einmal gefundenes, günstiges und gemerktes Angebot könne also wenige Tage später schon nicht mehr das günstigste sein. Manuell lasse sich das nur schwer oder gar nicht mehr nicht verfolgen. Preiswecker prüfe daher alle aktiven Preisalarme täglich zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends mindestens achtmal.

MeinPreiswecker Logo (Grafik: SynApp)

SynApps Dienst ist kostenlos nutzbar, setzt aber zumindest die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse voraus. Für ein bestimmtes Produkt lässt sich dann bei MeinPreiswecker ein Höchstpreis eingeben, den man zu zahlen bereit ist – und der in der Regel unter den aktuellen Angeboten liegen wird. Senkt Amazon oder einer Händler im Amazon Marketplace seinen Preis bis dahin, wird der Nutzer per E-Mail informiert. Als Alternative zur Web-App werden auch Browser-Erweiterung angeboten.

Damit lässt sich beim Surfen auf Amazon.de mit einem Klick für den gerade aufgerufenen Artikel ein Preisalarm einrichten. Die Browser-Add-ons gibt es für Internet Explorer, Firefox, Chrome und Safari. Um sie korrekt nutzen zu können empfiehlt der Anbieter mindestens Internet Explorer 11, Firefox 33, Chrome 38 beziehungsweise Safari 8.

Den Nutzen seines Angebots illustriert MeinPreiswecker.de am Beispiel des iPhone 5: Das kostete am 24. März 2015 bei Amazon mindestens 595 Euro, drei Tage später nur noch 509 Euro (Grafik: SynApp).

Den Nutzen seines Angebots illustriert MeinPreiswecker.de am Beispiel des iPhone 5: Das kostete am 24. März 2015 bei Amazon mindestens 595 Euro, drei Tage später nur noch 509 Euro (Grafik: SynApp).

Die angegeben Preise bei MeinPreiswecker verstehen sich immer ohne Versandkosten. Der Anbieter nennt dafür technische Gründe. Außerdem weiß er ja nicht, ob ein Nutzer zum Beispiel Prime-Kunde ist und damit kein Versandkosten bezahlt oder die Gesamtbestellung 29 Euro übersteigt und dann kostenlos ist.

Der Entwickler nimmt am Amazon-Partnerprogramm teil und verdient Geld, wenn auf den Link in der E-Mail geklickt wird, die Nutzer bei Erreichen des definierten Preises erhalten. Einmal eingerichtete Preisalarme lassen sich allerdings nur bearbeiten, wenn man sich registriert. Dann werden als Zugabe auch Statistiken und Auswertungen angezeigt, die veranschaulichen sollen, wieviel man mit dem Dienst gespart hat. Für die Registrierung werden ein frei wählbarer Benutzername, die E-Mail-Adresse und ein Passwort benötigt.

[Mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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