Samsung Galaxy S7 soll mit Magnesium-Gehäuse und besserem Sound kommen

Das Gehäuse des Samsung Galaxy S7 soll sich dank einer Magnesiumlegierung wertiger anfühlen und zugleich robuster sein. Ein DAC mit Kopfhörerverstärker soll für besseren Sound sorgen.

Das für Anfang 2016 erwartete Samsung Galaxy S7 soll mit einem Gehäuse aus Magnesium ausgestattet sein. Zudem soll Samsung die Klangqualität seines Flaggschiffs-Smartphones verbessern – womöglich im Hinblick auf einen geplanten Kauf des Musikstreaming-Dienstes Tidal von Rapper und Musikproduzent Jay Z. Das berichtet die auf Samsung spezialisierte Webseite SamMobile.

(Foto: CNET.com)

Das Gehäuse soll beim Galaxy S7 aus Magnesium und der Sound dank eines DAC verbessert worden sein (Foto: CNET.com)

Anstatt Aluminium soll Samsung beim Galaxy S7 eine Magnesiumlegierung einsetzen, die das Gerät wertiger erscheinen lassen und es robuster, aber gleichzeitig nicht schwerer machen soll. Einige Hersteller wie OnePlus, Xiaomi oder Oppo setzen bereits auf Magnesiumlegierungen bei einigen ihrer Smartphones. Eine Rückseite aus Glas soll es beim S7 wie schon beim Vorgänger weiterhin geben.

Für eine verbesserte Soundqualität integriert Samsung laut dem Artikel einen DAC mit Kopfhörerverstärker von ESS Technology (SABRE9018AQ2M), der für eine verbesserte Klangqualität sorgt. Er besitzt ein Signal-Rausch-Verhältnis von 129 dB und unterstützt Formate wie DSD oder PCM mit bis zu 32-Bit und 384 KHz.

Den Digital-Analog-Wandler könnte Samsung in das Galaxy S7 im Hinblick auf einen möglicherweise geplanten Kauf des Musikstreaming-Dienstes Tidal von Rapper und Musikproduzent Jay Z integrieren, der Songs im verlustfreien FLAC-Format mit bis zu 1411 Kbit/s anbietet. Gerüchte über einen möglichen Einstieg von Samsung bei Tidal kamen auf, nachdem Jay-Z letzte Woche beim Verlassen von Samsungs US-Hauptquartier in Silicon Valley fotografiert wurde.

Früheren Gerüchten zufolge soll Samsung das Galaxy S7 wie das Apple iPhone 6S mit einem drucksensitiven Display ausgestatten. Darauf deutete angeblich hin, dass das Unternehmen Synaptics, das eine zu Apples 3D Touch ähnliche ClearForce-Technologie für Smartphones vorgestellt hat, Samsung als einen ihrer Partner anführte. Kürzlich ist auch ein Patent von Samsung aufgetaucht, in dem es ein Force-Touch-Display beschreibt.

Über die übrige Hardware-Ausstattung des Samsung Galaxy S7 wird ebenfalls schon spekuliert. Laut einem Artikel von SamMobile soll Samsung drei verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Prozessoren planen. Samsung soll für das S7 an einem neuen Exynos-Chip mit der vorläufigen Bezeichnung „M1″ arbeiten. Zudem seien Versionen mit Qualcomms Snapdragon 820 vorgesehen. Ersten durchgesickerten Benchmark-Tests zufolge soll Samsungs Exynos M1 gegenüber seinen aktuellen Chips gut 50 Prozent mehr Leistung bei Single-Core- und rund 40 Prozent bei Multi-Core-Anwendungen bieten. Zudem wird darüber spekuliert, dass beim Galaxy S7 Edge wie anfangs beim Note Edge wieder nur eine Seite des Displays gebogen sein könnte. Bis zu Vorstellung des Galaxy S7 ist es aber noch lange hin, sodass man bisherige Informationen noch mit Vorsicht betrachten sollte.

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Autor: Christian Schartel
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