Apple: Patent zum Bildschirmschutz soll Displaybrüche beim iPhone vermeiden

Apple hatte beim iPhone 6S das Display mit dem von der Apple Watch bekannten Ion-X-Glass versehen, das es noch besser vor Kratzern schützen soll. Um künftig den Schutz weiter zu verbessern, beschreibt das Unternehmen in einem Patent eine neuartige Technik, um Displaybrüche beim Herunterfallen des iPhones zu vermeiden.

Mit jeder Generation versucht Apple iPhone etwas robuster und stabiler zu gestalten. Das Unternehmen hatte zuletzt beim iPhone 6S das Gehäuse durch Aluminium 7000 verstärkt und das Display mit dem von der Apple Watch bekannten Ion-X-Glass versehen, das es noch besser vor Kratzern & Co schützen soll. Aber auch dadurch wird das iPhone nicht unkaputtbar. Deswegen ist Apple offenbar stets bemüht, neue Wege zu finden, sein Smartphone besser vor Schäden zu schützen. In einem kürzlich aufgetauchten Patent beschreibt der iPhone-Macher nun eine neuartige Technik, um Displaybrüche beim Herunterfallen des iPhones zu vermeiden.

(Screenshot: Übergizmo.de)

(Screenshot: Übergizmo.de)

Der Patentantrag, den April 2014 eingereicht hat, trägt den Titel „Aktiver Bildschirmschutz für elektronische Geräte“ und wurde heute von dem US-Patent- und Markenamt veröffentlicht. Die Grundidee ist, ein iPhone oder ein ähnliches Gerät mit einer Reihe von ausfahrbaren Stoßdämpfern zu schützen. Bei einem Sturz soll das Gerät auf den etwas abstehenden Füßen landen und nicht auf dem Bildschirm aufprallen.

Sowohl flexible als und starre Kunststoffe, Polymere, dünne Metalle oder andere Verbundwerkstoffe könnten als Material in Frage kommen. Kleine Motoren fahren die Stoßfänger im Ernstfall aus. Sensoren wie der Beschleunigungssensor oder das Gyroskop, aber auch die Kamera sollen erkennen, wenn das iPhone herunterfällt und die iPhone-Stoßdämpfer aktivieren. Anschließend werden sie wieder eingefahren.

Ob es die neue patentierte Technik ganz oder auch nur in Teilen in künftige iPhones schafft, bleibt aber natürlich abzuwarten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Unternehmen mit neuen Technologien befassen, ohne dass sie jemals zur Marktreife geführt werden. Beschädigungen des Bildschirms würde diese Technologie wohl auch nicht komplett aus der Welt schaffen. Fällt das iPhone beispielsweise auf eine Kante, würden wahrscheinlich auch die kleinen Stoßdämpfer nichts bringen.

[Mit Material von Christian Schartel, Übergizmo.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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