Shield Tablet K1: Nvidia stellt günstigeres Gaming-Tablet für 199 Euro vor

Das Nvidia Shield Tablet K1 bietet dieselbe Hardware wie der Vorgänger, kostet aber nur noch 199,99 Euro. Nicht mehr im Lieferumfang enthalten sind dafür der Stylus sowie ein Ladegerät.

Nvidia hat eine günstigere Version seines Android-Gaming-Tablets Shield vorgestellt. Das Shield Tablet K1 kostet nur noch knapp 200 Euro und ist ab sofort im Nvidia Store und im ausgewählten Fachhandel erhältlich. An der Hardware und dem Design ändert sich im Grunde nichts, dafür verzichtet der Hersteller auf bislang mitgeliefertes Zubehör.

(Foto: Übergizmo.de)

Das Nvidia Shield Tablet K1 kostet 199,99 Euro und ist ab sofort erhältlich (Foto: Übergizmo.de)

Das Nvidia Shield Tablet K1 kommt wie der noch rund 300 Euro teure Vorgänger mit einem 8-Zoll-IPS-Display, das mit 1.920 mal 1.200 Bildpunkten auflöst. Neben Multitouchgesten unterstützt es auch wieder die Bedienung mittels Nvidias DirectStylus 2. Dieser ist nun nicht mehr im Lieferumfang enthalten und kann beziehungsweise muss bei Bedarf für 19,99 Euro optional erworben werden. Eine Halterung für den Stift im Gehäuse gibt es nicht mehr.

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An der Hardware und dem Design des Tablets ändert sich im Grunde nichts (Foto: Übergizmo.de)

Angetrieben wird das Gaming-Tablet nach wie vor von Nvidias Mobil-CPU Tegra K1. Der Prozessor basiert auf der Grafik-Architektur Kepler und bietet 192 Grafikkerne. Am Arbeitsspeicher ändert sich trotz des günstigeren Preises ebenfalls nichts. Er ist auch hier 2 GByte groß. Der interne Speicher verfügt wie bei der kleineren Version des letztjährigen Modells über eine Kapazität von 16 GByte. Eine 32-GByte-Version gibt es beim Shield Tablet K1 nicht mehr. Der Speicher lässt sich bei Bedarf aber um bis zu 128 GByte mittels einer microSD-Karte erweitern.

Die Laufzeit des 19,75-Wattstunden-Akkus dürfte wie zuvor rund zehn Stunden bei der HD-Videowiedergabe betragen. Auf ein Ladegerät verzichtet Nvidia bei der günstigeren Version nun aber. Vermutlich, weil die meisten Nutzer sowieso schon eines besitzen. Falls dies nicht der Fall ist, bietet Nvidia es als optionales Zubehör für 24,99 Euro an.

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Der Nvidia World Charger kommt mit Adaptern fürs Ausland (Foto: Übergizmo.de)

Nvidia stattet auch sein günstigeres Android-Tablet auf der Vorder- und Rückseite jeweils mit einer 5-Megapixel-Kamera für Foto- und Videoaufnahmen sowie Videoschats und Selbstportraits aus, die beide HDR unterstützen.

An Verbindungsoptionen sind WLAN nach IEEE 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0 LE, GPS oder Glonass, eine microUSB-2.0-Schnittstelle, eine 3,5-Millimeter-Kombibuchse für Kopfhörer und Mikrofon sowie ein Mini-HDMI-Port an Bord. Das Nvidia Shield Tablet K1 lässt sich über den Konsolen-Modus und die HDMI-Schnittstelle dann mit dem TV-Gerät verbinden. Unterstützt werden auch 4K-Auflösungen. Ein Modell mit UMTS und LTE wird nun nicht mehr angeboten. Für die Audioausgabe sorgen zwei frontseitig angebrachte Stereolautsprecher mit Dual-Bass-Reflex-Port.

Als Betriebssystem kommt Googles Android 5.1 Lollipop zum Einsatz. Nvidia verspicht aber in den nächsten Wochen schon das Update auf Android 6.0 Marshmallow zu liefern. Zu den vorinstallierten Apps zählen sich Nvidia Shield Hub, Dabbler, Squid, Twitch und Camera Awesome. Mit dem Android-Tablet lassen sich weiterhin Spiele wie The Witcher 3 über Nvidias On-Demand-Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW streamen. Die ersten 3 Monate sind kostenlos, danach kostet der Dienst 9,99 Euro pro Monat. Eine Liste der Titel hält Nvidia auf seiner Webseite bereit. Zudem finden sich auch für den Tegra-Prozessor optimierte Games im Google Play Store. Ab heute neu sind beispielsweise Need for Speed No Limits und Real Boxing 2. Zu den Klassikern zählen sich Half Life 2: Episode 2, Borderlands: The Pre-Sequel oder Doom 3 BFG Edition. Mit Nvidia ShadowPlay können Spieler das Gameplay aufzeichnen.

Das neue Shield Tablet K1 misst unveränderte 22,1 mal 12,6 mal 0,92 Zentimeter und wiegt 390 Gramm. Shield Controller oder Cover können zusätzlich für 59,99 beziehungsweise 29,99 Euro erworben werden.

[Mit Material von Marina Ebert, Übergizmo.de]

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Autor: Christian Schartel
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