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In den letzten 35 Jahren hat sich viel getan. Wer sich heute Informationen beschaffen möchte, der geht - wie sollte es auch anders sein - ins Internet. Dem war freilich nicht immer so. Als das Internet tatsächlich noch Neuland war, zog man hierfür Computer-Magazine zu Rate. Und deren Cover hatten es wirklich in sich!

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CyanogenMod 13 auf Basis von Android 6.0 für 16 Geräte erhältlich

CyanogenMod 13 auf Basis von Android 6.0 Marshmallow ist nun unter anderem auch für das Nexus 5, 5X, 6P, verschiedene Moto-G-Modelle, das HTC One M8 oder das LG G3 erhältlich.

Das Custom ROM CyanogenMod auf Basis von Googles neuester Betriebssystemversion Android 6.0 steht inzwischen für 16 hierzulande erhältliche Geräte zur Verfügung. Anfang letzter Woche hatten es die Entwickler nur für einige wenige Modelle freigegeben.

(Bild: ZDNet.de)

CyanogenMod 13 auf Basis von Android 6.0 Marshmallow ist nun unter anderem auch für das Nexus 5, 5X, 6P, verschiedene Moto-G-Modelle oder das HTC One M8 erhältlich (Bild: ZDNet.de)

Neben dem Google Nexus 7 (Wi-Fi & LTE, 2013) (flo beziehungsweise deb), LG G Pad 7.0 (WiFi & LTE) (v400 respektive v410), Samsung Galaxy Tab Pro 8.4 WiFi (mondrianwifi), LG G4 (h815), OnePlus One (bacon) und Motorola Moto X 2014 (victara) werden nun auch das neue Nexus 6P (angler) und Nexus 5X (Bullhead), das Nexus 5 (hammerhead), das Nexus 6 (shamu) und das HTC One (M8) (m8) unterstützt. Außerdem können Besitzer des Motorola Moto G 2015 LTE (thea), Moto G 2014 (titan), Moto G LTE 2014 (peregrine), Moto G 2013 (falcon) sowie LG G3 (d855) das alternative Android-Betriebssystem auf ihren Geräten installieren, um sie auf die neueste Android-Version zu aktualisieren. Anzumerken ist, dass für die Installation auf einem LG G4 schon Stock-Android-6.0 aufgespielt sein muss.

Innerhalb des Nightly Channel ist laut einem Blogbeitrag der CyanogenMod-Entwickler ein Update von Geräten mit CM12.1 auf CM13 aber problemlos möglich. Allerdings müssen alle Smartphone-Besitzer zugleich auch die Google Apps aktualisieren. Diese sind beispielsweise über das OpenGAPPS-Projekt bereits für Android 6.0 verfügbar.

GAPPS liegt in verschiedenen Ausgaben vor, die sich durch die Anzahl der enthaltenen Google-Anwendungen unterscheiden. Mit 55 MByte ist „Pico“ das kleinste Paket. Es umfasst lediglich den Play Store und alle dafür nötigen Dienste. Die Variante „Super“ enthält sämtliche Applikationen von Google und ist 650 MByte groß. Eine Besonderheit stellt die Version „Aroma“ dar, die sämtliche Google-Anwendungen enthält, dem Nutzer aber die Möglichkeit bietet, nur diejenigen davon auszuwählen, die er auf seinem Gerät installieren möchte. CyanogenMod lässt sich allerdings auch ohne die Google-Apps nutzen. Dann haben Anwender aber keinen Zugriff auf den Google Play Store und sind auf Dritthersteller-App-Stores angewiesen, was aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen ist, da dort mit Malware verseuchte Apps häufiger im Umlauf sind als im offiziellen Google-Store.

Falls zusätzliche Systemerweiterungen wie das Xposed-Framework genutzt werden, müssen diese Komponenten ebenfalls auf eine Android-6.0-kompatible Version aktualisiert werden. Steht für solche Systemerweiterungen keine Aktualisierung zur Verfügung, sollte sie vor dem Update auf CM13 gelöscht werden. Läuft auf einem Gerät eine nicht von CyanogenMod freigegebene Vorabversion von CM13, empfehlen die Entwickler vor einem Wechsel zu den offiziellen Nightly Builds das Gerät vollständig zurückzusetzen (Recovery: Wipe data/factory reset).

Im Test mit dem Nexus 5 und dem von CyanogenMod veröffentlichten Recovery für das Gerät verlief die Installation nicht erfolgreich. Das Recovery beherrscht offenbar noch kein Zurücksetzen des Gerätes. Auch kam es während der Installation von GAPPS zu Fehlern. Erst mit dem TWRP-Recovery ließ sich CyanogenMod 13 und GAPPS auf dem Nexus 5 installieren.

CyanogenMod ist die mit Abstand populärste Custom Rom auf Basis von Android. Sie bietet im Vergleich zu den von den vorinstallierten Android-Varianten der Smartphonehersteller mehr Datenschutzfunktionen, eine bessere Anpassbarkeit sowie den Verzicht auf Crapware. Außerdem ist CyanogenMod bekannt für seine lange Unterstützung von Geräten und der schnellen Adaption neuer Android-Versionen und Sicherheitsupdates. Besonders für Nutzer älterer Geräte, die vom Hersteller nicht mehr mit Updates versorgt werden, ist die Installation einer Custom Rom wie CyanogenMod die einzige Möglichkeit, das Gerät sicher und aktuell zu halten.

Die Vorteile von CyanogenMod haben sich inzwischen auch bei Smartphoneherstellern rumgesprochen. So bringt Telefónica nach eigenen Angaben „als Europas erster Netzbetreiber“ in Kooperation mit dem spanischen Hersteller BQ ein Smartphone mit Cyanogen OS in den Handel. Das BQ Aquaris X5 ist seit Mitte November mit dem auf Android 5.1 Lollipop basierenden Cyanogen OS 12.1 bei der Telefónica-Tochter Movistar in Spanien erhältlich. „In den nächsten Wochen“ soll es aber auch nach Deutschland und Großbritannien kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung ohne Vertrag beträgt hierzulande 239,90 Euro.

[Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
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