Skype macht kostenlose Gruppenvideoanrufe für Android, iOS und Windows 10 Mobile verfügbar

Auch Nutzer von Windows 10 Mobile, Android, iPhone und iPad sollen in den kommenden Wochen die Möglichkeit erhalten, die Funktion zu nutzen. Derzeit sind nur Videogespräche zwischen zwei Teilnehmern möglich.

Wie Microsoft gestern – genau zehn Jahre nach dem Start von Videoanrufen in Skype – angekündigt hat, will es in den „kommenden Wochen“ kostenlose Gruppenvideoanrufe auf Mobilgeräten mit Windows 10 Mobile, Android und iOS verfügbar machen. Bisher sind auf den Mobilplattformen nur Videogespräche zwischen zwei Teilnehmern möglich.

Demnächst sind auch unter Android, iOS und Windows 10 Mobile kostenlose Gruppenvideoanrufe via Skype möglich (Bild: Microsoft).

Demnächst sind auch unter Android, iOS und Windows 10 Mobile kostenlose Gruppenvideoanrufe via Skype möglich (Bild: Microsoft).

Auf dem Desktop lassen sich hingegen Gruppenvideoanrufe via Skype unter Windows und Mac OS, über die Webversion und Outlook.com sowie auf der Xbox One führen – seit Ende April 2014 sogar kostenlos. So kamen seit Einführung des Features vor zehn Jahren insgesamt fast 2 Billionen Gesprächsminuten zusammen, wie Microsoft per Blogbeitrag mitteilt.

Viele Skype-Funktionen sowie einige andere zuvor kostenpflichtige Dienste und Apps bietet das Unternehmen inzwischen gratis an. Das entspricht seiner Strategie, verstärkt auf ein Freemium- und/oder werbefinanziertes Geschäftsmodell zu setzen.

Um eine optimale Qualität zu erzielen, empfiehlt Microsoft, die Gruppenvideoanrufe auf fünf Personen zu begrenzen. Unterstützt werden aber maximal zehn Teilnehmer. Google erlaubt mit seinem kostenlosen Dienst Hangouts ebenfalls Videochats mit bis zu zehn Nutzern.

Auf der Skype-Website können sich Mobilnutzer für eine kurze Vorschau auf die Gruppenvideofunktion registrieren. Dabei müssen sie ihre E-Mail-Adresse, ihren Skype-Namen sowie Land und Gerätemodell angeben. Microsoft nutzt diese Daten, um Gruppenvideoanrufe auf ihrem Mobilgerät einzurichten und informiert sie per E-Mail, wenn dies geschehen ist.

In der Windows-Desktop-Ausgabe von Skype hat Microsoft zudem einige von Nutzern gemeldete Fehler beseitigt. Mit Version 7.18 sollen Chatnachrichten nun nicht mehr in falscher Reihenfolge angezeigt werden. Außerdem behebt sie einen Bug, durch den Konversationen als „ungelesen“ markiert blieben, obwohl alle Nachrichten gelesen wurden. Weitere Verbesserungen sind eine aktualisierte Auswahl für Mojis und Emoticons mit mehreren Sektionen sowie allgemeine Stabilitätsoptimierungen.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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