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Wir alle müssen die richtige Computermaus finden, sei es zum Spielen, Arbeiten oder Surfen. Doch dabei kann man ziemlich daneben langen, wie diese 16 verrückten Design-Fehlschläge beweisen.

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Lenovo Yoga 900S: Ersteindruck des dünnen Windows-10-Convertibles

Das Lenovo Yoga 900S macht einen guten ersten Eindruck. Das Windows-10-Convertible ist äußerst dünn und leicht und kommt ab 1099 Dollar in den Handel. Angetrieben wird es von Intel-Core-m-Prozessoren der Skylake-Generation, den bis zu 8 GByte RAM zur Seite stehen können.

Mit dem Yoga 900S hat Lenovo auf der CES 2016 in Las Vegas ein neues Convertible-Notebook vorgestellt, das laut eigenen Aussagen mit einer Bauhöhe von nur 12,8 Millimetern das weltweit dünnste am Markt ist. Im Gegensatz zum im letzten Jahr vorgestellten Yoga 900, bei dem Lenovo auf die leistungsstärkeren Core-i-Prozessoren von Intel setzt, verwendet es beim 900S wie schon beim Yoga 3 Pro wieder die etwas weniger performanten Core-M-Chips. Zu Preisen und der Verfügbarkeit in Deutschland gibt es noch keine Informationen. Das Lenovo Yoga 900s wird im März in den USA ab 1099 Dollar erscheinen.

(Foto: Übergizmo.de)

Das Lenovo Yoga 900S ist eine leichtere, aber weniger leistungsfähige Variante des Yoga 900 (Foto: Übergizmo.de)

Das Display des Lenovo Yoga 900S ist mit 12,5 Zoll etwas kleiner als das des Lenovo Yoga 900 und bietet eine etwas geringere Auflösung. Standardmäßig kommt es mit einem Full-HD-IPS-Panel mit 1920 mal 1080 Pixel, das dem ersten Eindruck nach aber eine ausreichende Schärfe und auch gute Blickwinkel bietet. Optional soll das Gerät auch mit QHD-Auflösung und 2560 mal 1440 Pixel erhältlich sein. Die Displayrändern könnten aber noch etwas dünner ausfallen, zumindest wenn man schon einmal ein XPS von Dell in der Hand hatte.

Beim S-Modell verbaut Lenovo auch wieder sein einzigartiges Displayscharnier, das an ein Uhrarmband erinnert und ein Umklappen des Bildschirms um 360 Grad erlaubt. Dadurch können Nutzer das Yoga 900S wie gewohnt im Notebook-, Tablet-, Zelt- oder Stand-Modus einsetzen. Neu im Vergleich zum Yoga 900 ist der Support für einen optionalen, aktiven Stylus, der 2048 Druckstufen unterstützt sowie die Handfläche erkennt.

(Foto: Übergizmo.de)

Lenovos einzigartiges 360-Grad-Displayscharnier kommt auch hier zum Einsatz (Foto: Übergizmo.de)

Um das schlanke Design zu ermöglichen, setzt Lenovo beim Yoga 900s auf lüfterlose Intel Core-m-Prozessoren. Die Top-Konfiguration ist mit einem Core-m7 der neuesten Skylake-Generation ausgestattet. Die Chips der ersten Generation machten im Vorgänger, dem Yoga 3 Pro, durchaus Probleme bei der Hitzeentwicklung und drosselten schnell. Die zweite Generation verspricht hier etwas mehr Leistung und auch eine bessere Akkulaufzeit. Dennoch wird das Yoga 900S nicht mit der Leistung des Yoga 900 mithalten können. Mit maximal 8 GByte RAM und 512 GByte SSD-Speicher sollte es aber für weniger anspruchsvolle Nutzer genügend Power bieten und auch im Produktiveinsatz mit Windows 10 eine gute Figur machen. Wer allerdings viel tippen möchte, wird eventuell von der Tastatur enttäuscht sein, denn aufgrund der geringen Dicke erlaubt sie nur einen sehr flachen Hub.

(Foto: Übergizmo.de)

Die Tastatur bietet nur einen flachen Hub (Foto: Übergizmo.de)

Auch die Schnittstellen fallen bei einem derart dünnen und leichten Gerät bekanntlich spärlicher aus. Das Lenovo Yoga 900S bietet aber dennoch ganze drei USB-Anschlüsse: einen USB-Typ-C-, einen USB-3.0- und einen USB-2.0-Anschluss, der allerdings auch zum Laden verwendet wird. Einen Displayausgang gibt es dafür nicht. Der Anschluss eines Monitors ist nur vper USB-Typ-C  via Thunderbolt oder DisplayPort möglich, was gegebenenfalls den Kauf eines Adapters erfordert.

(Foto: Übergizmo.de)

Insgesamt gibt es drei USB-Anschlüsse (Foto: Übergizmo.de)

Trotz der geringen Baumaße fällt die Akkulaufzeit aber erfreulich lange aus. Zumindest gibt Lenovo stattliche 10,5 Stunden bei Videowiedergabe an.

Die Verarbeitung und das Design des Yoga 900S sind genauso hochwertig wie beim 900, das Gewicht dank des kleineren Formfaktors und dem Einsatz von Kohlefaser mit nur 999 Gramm aber um einiges geringer. Das Yoga 900 kommt auf gut 1,3 Kilogramm.

(Foto: Übergizmo.de)

Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, macht aber dennoch einen hochwertigen Eindruck (Foto: Übergizmo.de)

Fazit

Der erste Eindruck fällt im Großen und Ganzen positiv aus. Interessant dürfte das  Lenovo Yoga 900S für alle Anwender sein, die vor allem ein sehr leichtes und schlankes Convertible-Notebook suchen und nicht das Hauptaugenmerk auf hohe Leistung legen. Für diese Anforderung wären Geräte mit Core-i-CPU die bessere Wahl. Allerdings muss man dann ein höheres Gewicht und einen höheren Preis in Kauf nehmen. Das Yoga 900S ist zumindest etwas günstiger als das Yoga 900.

Nachfoglendes das Hands-On unserer Schwesterseite Übergizmo.de:

[Mit Material von Daniil Matzkuhn, Übergizmo.de]

Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
Redakteur
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

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