Motorola Moto X Force und Moto 360 Sport: ab sofort in Deutschland erhältlich

Die beiden Motorola-Modelle lassen sich direkt in Motorolas Onlineshop bestellen. Das Moto X Force kann über den Online-Konfigurator individuell angepasst werden und ist ab 699 Euro erhältlich. Der Preis für die Android-Wear-Smartwatch Moto 360 Sport mit integriertem GPS-Modul liegt bei 299 Euro.

War Motorolas bruchsicheres Android-Smartphone Moto X Force bisher nur in den USA (als Droid Turbo 2) und in Teilen Europas verfügbar, etwa in Großbritannien, ist es jetzt ab sofort auch hierzulande erhältlich. Das gilt auch für die Android-Wear-Smartwatch Moto 360 Sport. Die neuen Mobilgeräte lassen sich in Deutschland unter anderem über Motorolas Onlineshop auf motorola.de beziehen. Der unverbindliche Verkaufspreis für das Moto X Force liegt bei 699 Euro für das Modell mit 32 GByte internem Speicher und bei 744 Euro für die 64-GByte-Ausführung. Die Moto 360 Sport kostet 299 Euro.

Das Moto X Force gibt es hierzulande ab 699 Euro (Bild: Motorola).

Das Moto X Force gibt es hierzulande ab 699 Euro (Bild: Motorola).

Das 5,4 Zoll große AMOLED-Display des Moto X Force bietet eine Quad-HD-Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten und eine Pixeldichte von 540 ppi. Der Hersteller gibt vier Jahre ab Kaufdatum eine eingeschränkte Garantie gegen Bruch und Sprünge der Anzeige und des Schutzglases. Kratzer und Beschädigungen der austauschbaren Schutzfolie sind davon jedoch ausgenommen.

Im Inneren des Smartphones werkelt Qualcomms bis zu 2 GHz schneller Octa-Core-Prozessor Snapdragon 810 (MSM8994). Die Grafikberechnung übernimmt die integrierte Adreno-430-GPU. An Arbeitsspeicher stehen 3 GByte DDR4-RAM zur Verfügung. Der interne Speicher lässt sich mittels MicroSD-Karte theoretisch um bis zu 2 TByte erweitern.

Für Foto- und Videos ist eine 21-Megapixel-Hauptkamera an Bord, die über eine f/2.0-Blende, schnellen Phasen-Autofokus und Dual-LED-Blitz verfügt. Sie unterstützt die Aufzeichnung von 1080p- oder 4K-Video mit 30 Bildern pro Sekunde. Die 5-Megapixel-Frontkamera bietet sich für Videotelefonie und Selbstporträts an. Sie kommt ebenfalls mit f/2.0-Blende sowie einem Weitwinkelobjektiv, Nachtmodus und Blitz.

Die Datenübertragung kann via LTE Cat 6 (bis zu 300 MBit/s), UMTS mit HSPA+, Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac und Bluetooth 4.1 LE erfolgen. Ebenfalls an Bord sind NFC, A-GPS, ein Micro-USB-Port und ein 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss. Die Audioausgabe am Gerät erfolgt über einen Frontlautsprecher.

Die Moto 360 Sport kostet 299 Euro (Bild: Motorola).

Die Moto 360 Sport kostet 299 Euro (Bild: Motorola).

Statt dem aktuellen Android 6.0 Marshmallow ist als Betriebssystem noch die Vorgängerversion 5.1.1 Lollipop vorinstalliert. Die Laufzeit des verbauten 3760-mAh-Akkus gibt Motorola bei „gemischter Nutzung“ mit bis zu 48 Stunden an. Dank der Schnellladetechnik TurboPower soll er sich in 15 Minuten für bis zu 13 Stunden Betriebszeit aufladen lassen. Auch die Drahtlosladestandards PMA und Qi werden unterstützt.

Das Gehäuse des Moto X Force mit wasserabweisender Nanobeschichtung und eloxiertem Aluminiumrahmen misst 15 mal 7,8 Zentimeter und ist zwischen 7,6 und 9,2 Millimeter dick. Das Gewicht des Smartphones beträgt 169 Gramm. Wie bei Motorola üblich, lässt sich das Gerät über den Online-Konfigurator Moto Maker individuell anpassen. Käufer können etwa aus verschiedenen Designoptionen, Materialien und Farben wählen. Ein Aufpreis wird nur für die Rückseite aus genarbtem Leder fällig. In den 20 Euro ist aber auch eine Gravur enthalten.

Die Sportedition der Moto 360 integriert GPS, Herzfrequenzmesser und Musikplayer, so dass man das Smartphone beim Training nicht zwingend dabeihaben muss. Ihr Gehäuse hat einen Durchmesser von 45 Millimetern und ist 11,5 Millimeter dick. Die 54 Gramm schwere Silikon-Ausführung soll Feuchtigkeit ableiten, nicht ausbleichen, sich nicht verfärben und mit seitlichen Belüftungsschlitzen für ausreichend Kühlung sorgen. Zudem ist sie nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt.

Auf der Rückseite sitzt ein Herzfrequenzmesser (Bild: Motorola).

Auf der Rückseite sitzt ein Herzfrequenzmesser (Bild: Motorola).

Das 1,37 Zoll große Hybrid-Display löst 360 mal 325 Pixel auf. Motorola kombiniert ein klassisches LCD und eine transreflektive Anzeige. Da Letztere durch anteilige Reflexion auch das Umgebungslicht als Lichtquelle nutzt, soll das „AnyLight“-Display auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesbar sein. Zudem erlaubt es die dauerhafte Anzeige der Uhrzeit, ohne dass sich dies negativ auf die Laufzeit des verbauten 300-mAh-Akkus auswirkt. Diese gibt der Hersteller bei eingeschaltetem „Ambient Mode“ mit bis zu einem Tag an. Die Aufladung erfolgt drahtlos über eine mitgelieferte Ladestation.

Angetrieben wird die Moto 360 Sport von Qualcomms Quad-Core-Chip Snapdragon 400 mit 1,2 GHz Takt und Adreno-305-GPU. Er findet sich auch in zahlreichen anderen Smartwatches mit Android Wear. Die Speicherausstattung umfasst 512 MByte RAM und 4 GByte Storage. Bluetooth 4.0 LE, WLAN nach IEEE 802.11b/g und ein an der Gehäuseunterseite sitzender Herzfrequenzsensor sind ebenfalls an Bord.

HIGHLIGHT

Motorola Moto X Force im Test

Dank der ShatterShield-Technologie sollen Displaybrüche beim Moto X Force der Vergangenheit angehören. Ob das bruchsichere 5,4-Zoll-Android-Smartphone hält, was es verspricht, und wie es sich in Sachen Leistung oder Kamera schlägt, das verrät CNET im Test.

Mit der jüngsten Version von Android Wear installiert Motorola die Fitness-App Moto Body vor, mit der Träger der Moto 360 Sport die zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit, Schrittanzahl sowie den Puls und Kalorienverbrauch messen können. Außerdem synchronisiert Moto Body die aufgezeichneten Daten auf Wunsch mit anderen Fitness-Apps wie MapMyRun oder Runtastic.

Wir hatten bereits Gelegenheit, das Moto X Force ausführlich zu testen.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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