PV3200PT: BenQ bringt 32-Zoll-Display mit 4K-Auflösung für Videobearbeitung

Der 32-Zöller ist speziell für die Videobearbeitung konzipiert, kommt mit einer Auflösung von 3840 mal 2160 Pixel sowie einer Hardware-Kalibrierung und bietet eine hunderprozentige Abdeckung des sRGB- und des Rec. 709-Farbraums. BenQs PV3200PT ist ab März für rund 1600 Euro erhältlich.

BenQ hat im Vorfeld der CeBIT mit dem PV3200PT einen speziell für die Videobearbeitung und Videographen ausgelegten LED-Monitor vorgestellt. Der 32-Zöller bietet eine Bilddiagonale von 81,28 Zentimetern und eine 4K-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixel für eine hohe Detailgenauigkeit. Er hat Features wie eine hunderprozentige Abdeckung des sRGB- und des Rec. 709-Farbraums (HDTV-Standard) an Bord. Der Monitor ist ab März zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 1599 Euro im Handel erhältlich.

BenQ BV3200PT (Bild: BenQ)

BenQ BV3200PT (Bild: BenQ)

Mit seiner Ultra HD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln im 16:9-Format bringt der BenQ-Monitor vier Mal so viele Pixel auf den Bildschirm wie ein üblicher Full HD-Monitor.
Das IPS-Panel bietet einen hohen Blickwinkel von 178 Grad vertikal und horizontal, kommt mit einem Kontrastverhältnis von 1000:1, einer Helligkeit von 350 Candela pro Quadratmeter und einer Reaktionszeit – laut Datenblatt – von 5 Millisekunden (Grau zu Grau).

Darüber hinaus beherrscht der BenQ den sRGB-Farbraum zu hundert Prozent. Der Rec. 709-Farbraum, der seit der Einführung von HDTV häufig beim Mastering von Filmmaterial zum Einsatz kommt, wird laut Hersteller ebenfalls zu hundert Prozent abgedeckt.

Das Display gibt dank Hardware-Kalibrierung Farben unabhängig vom verwendeten Computer in der gewünschten Einstellung wieder, denn Optimierungen an der Farbwiedergabe werden, anders als bei der Softwarekalibrierung, bei der die Signale der Grafikkarte manipuliert werden, im Monitor vorgenommen und gespeichert. Der PV3200PT wird laut Hersteller vor der Auslieferung getestet und abgestimmt, um mit den international anerkannten Standardwerten überzustimmen. Jedem Monitor liegt werksseitig ein entsprechendes Mess-Protokoll bei. Im Lieferumfang enthalten ist zudem die von BenQ entwickelte Konfigurationssoftware Palette Master Element enthalten. Das 3D-Look-Up-Table (LUT) mit 14 Bit soll über eine umfassende Detailtiefe verfügen, um das Originalmotiv perfekt abzubilden. Den hohen Erwartungen der Zielgruppe will BenQ mit der Delta E ≤ 2-Farbgenauigkeit gerecht werden.

Der PV3200PT ist mit einem HDMI 1.4-Eingang, einem DisplayPort 1.2. und einem Mini-DisplayPort 1.2 ausgestattet. Außerdem stehen zwei USB 3.0-Anschlüsse sowie ein USB 2.0-Anschluss für die Anbindung von Peripheriegeräten und Kameras zur Verfügung. Mit an Bord ist auch ein eingebauter SD-Card-Reader. HDMI-, Mini-DisplayPort-zu DisplayPort- sowie éin USB-Kabel-Kabel liegen dem Lieferumfang bei.

BenQ BV3200PT (Bild: BenQ)

BenQ BV3200PT (Bild: BenQ)

Der Monitorfuß lässt sich stufenlos um 13 Zentimeter in der Höhe verstellen, um je 45 Grad aus der Mitte drehen und zwischen -5 und 20 Grad neigen. Dank des Pivot-Modus lässt sich der Bildschirm um 90 Grad drehen. Die Bilddarstellung wird dabei automatisch angepasst. Der OSD-Controller ist auf dem Standfuß integriert. Über diesen kabelgebundenen Controller, der wie eine Fernbedienung funktioniert, hat der Nutzer die Möglichkeit, schnell per Knopfdruck zwischen verschiedenen Modi umzuschalten. Das soll einen Wechsel zwischen den Einstellungen für die Bildbearbeitung und für das normale Web-Browsing- oder für Office-Aufgaben vereinfachen.

Der BenQ PV3200PT verfügt über mehrere Energiesparmodi, entspricht der Energy Star-Klassifizierung 6 und erfüllt TCO 6.0. Im Standby-Modus liegt der Verbrauch des Displays laut Datenblatt unter 0,5 Watt, unter Volllast werden weniger als 44 Watt benötigt. Der 12,2 Kilo schwere Bildschirm misst inklusive Fuß 49 mal 74 mal 23,4 Zentimeter und kommt mit fünf Jahren Garantie inklusive Vor-Ort-Austausch-Service.

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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