HTC One M10 soll mit QHD-AMOLED-Display und ohne Stereolautsprecher kommen

Das HTC One M10 soll mit einem 5,1-Zoll-QHD-AMOLED-Display, einer Snapdragon-820-CPU, 4 GB RAM, 32 GB Speicher, einer Ultrapixel-Kamera mit 12 MP, einem OIS für Haupt- sowie Frontcam, einem Fingerabdruckscanner und Android 6.0.1 samt Sense 8.0 kommen. Front-Stereolautsprecher sind angeblich nicht mehr an Bord.

Es sind erste Informationen zum vermeintlichen HTC One M10 ins Netz geraten. Sie stammen von dem für seine Vorabinformationen bekannten Twitter-Nutzer @evleaks, der im wahren Leben Evan Blass heißt. Demnach wird das kommende Flaggschiff der HTC Corporation mit einem QHD-AMOLED-Display ausgestattet sein, aber keine Front-Stereolautsprecher mehr mitbringen, die bislang ein Markenzeichen der One-Serie waren. Das geht aus einem von Blass auf der Webseite Venturebeat veröffentlichten Bericht hervor.

HTC One M9 (Bild: HTC).

Das HTC One M10 soll im Gegensatz zu seinem Vorgänger keine Front-Stereolautsprecher mehr mitbringen und mit einem AMOLED-Panel kommen (Bild: CNET.com).

Dem Artikel zufolge soll das HTC One M10 das fortgeschrittenste Gerät des Herstellers werden, in der Hoffnung verlorene Marktanteile zurückzugewinnen. Der M9-Nachfolger trägt laut den Quellen von Blass, die einen Prototyp des Gerätes begutachten konnten, den Spitznamen Perfume. In den Handel kommen soll das Smartphone aber höchstwahrscheinlich unter der Bezeichnung HTC One M10.

Das Android-Smartphone soll über ein 5,1 Zoll großes Display verfügen. Die letzen beiden Flaggschiffe von HTC waren mit einem 5-Zoll-Bildschirm ausgestattet. Außerdem soll HTC nicht mehr wie gewohnt auf ein LCD, sondern wie beispielsweise auch Samsung auf ein AMOLED-Panel setzen. AMOLED-Screens besitzen stärkere Kontraste und satte Schwarzwerte sowie knalligere Farben.

Antreiben wird das HTC One M10 wie viele Flaggschiffe anderer Hersteller in diesem Jahr Qualcomms neuer High-End-Prozessor Snapdragon 820. Dabei handelt es sich um einen 64-Bit-Quad-Core-Chip mit bis zu 2,2 GHz und einer Adreno-530-GPU. Im Benchmark-Test hat der Chip bereits seine hohe Leistung unter Beweis gestellt. Im AnTuTu-Bench hat der Chip im LeTV Max Pro, dem ersten kommerziellen Gerät mit dem Prozessor, ebenfalls alle bisherigen Rekorde gebrochen. Den Prozessor sollen 4 GByte RAM unterstützen. Der interne Speicher war bei dem Prototyp 32 GByte groß, wovon rund 23 GByte für Nutzerdaten übrig blieben. Weitere Speichervarianten sind aber möglich. Ein microSD-Kartenslot zur Erweiterung ist vorhanden.

Außerdem soll HTC auch dem M10 einen Fingerabdruckscanner spendieren, der wie auch schon beim HTC One A9 im Home-Button sitzen soll. Bei der rückseitigen Kamera setzt das Unternehmen angeblich wieder auf seine Ultrapixel-Technologie, die im ursprünglichen HTC One und im ein Jahr später erschienenen HTC One M8 zum Einsatz kam. Die Auflösung soll nun aber nicht mehr 4, sondern 12 Megapixel betragen. Außerdem berichteten die Insiderquellen von einem Laserautofokus, auf den beispielsweise auch LG im G4 setzt, sowie einem optischen Bildstabilistator für die Haupt- und auch Front-Kamera. Ein OIS für Selfies oder frontseitige Periscope-Livestreams bietet bislang kein anderer Hersteller. Beim letztjährigen Modell verwendete es eine traditionellere 20-Megapixel-Kamera, die aber nicht an die Konkurrenz herankam.

Über das Design hielten sich die Quellen von @evleaks noch bedeckt, da es sich bei dem HTC One M10 noch um einen Prototyp handelte, dessen Gehäuse noch nicht final war. Man darf aber davon ausgehen, es wird wieder aus Metall bestehen. Früheren Gerüchten zufolge hat die HTC Corporation ein neues Design entwickelt, das von dem Ende Oktober 2015 vorgestellten One A9 inspiriert ist.

Allerdings soll HTC auf ein Ausstattungsmerkmal verzichten, das bisher in jedem der drei erschienenen HTC-One-Flaggschiffe die Front zierte. Beim M10 sollen erstmals keine Front-Stereolautsprecher samt Boomsound-Technologie über beziehungsweise unter dem Display verbaut sein. Womöglich will HTC dadruch ein Design mit möglichst dünnen Displayrändern erreichen. Zur Soundqualität des M10 wurden keinen weiteren Angaben gemacht. Als Betriebssystem soll Android 6.0.1 Marshmallow samt HTCs Sense-8.0-UI vorinstalliert sein.

Vorherigen Berichten zufolge soll HTC allerdings Probleme mit der Umsetzung des neuen Designs haben, die sich offenbar langwieriger gestaltet als erwartet. Hochrangige HTC-Manager sollen den Quellen aus China zufolge mehrere vom Hardware-Design-Team vorgeschlagene Prototypen abgelehnt und zurückgeschickt haben. Daher soll HTC einen späteren Zeitpunkt für die Präsentation des Gerätes vorsehen und es nicht wie 2015 Ende Februar im Rahmen des Mobile World Congress vorstellen. Dies bestätigen auch die Quellen von Evan Blass. Ein Datum für die Präsentation konnten sie jedoch nicht nennen. Bislang heißt es Mitte März. Auch Informationen zum Preis lagen nicht vor.

Autor: Christian Schartel
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