Galaxy S7: Samsung bestätigt versehentlich Namen und enthüllt neue Edge-Screen-Features

Samsung hat versehentlich das Galaxy S7 Edge auf seiner Entwickler-Webseite erwähnt und größere Panels mit mehr Platz für Inhalte für den Seitenbildschirm des Gerätes enthüllt. Abrufen lassen sich diese durch einen zweifachen Fingerwisch vom rechten Rand zur Mitte.

Samsung hat auf einer für Entwickler eingerichteten Webseite das Galaxy S7 Edge erwähnt und damit den Namen seines neuen Android-Flaggschiffs offiziell bestätigt. Zudem enthüllt es eine neue Funktion des Edge-Screens, der es Nutzern erlaubt, häufig benötigte Informationen oder Apps über Panels am rechten Bildschirmrand abzurufen. Das berichtet die niederländische Webseite Galaxy Club.

(Screenshot: )

Samsung hat versehentlich das Galaxy S7 Edge auf seiner Entwickler-Webseite erwähnt und neue Funktionen des Edge-Screens enthüllt (Screenshot: Galaxy Club).

Auf seiner Developer-Webseite stellt Samsung Entwicklern das neue Look-SDK zur Verfügung, das es diesen ermöglicht, Anwendungen für den S Pen und den Seitenbildschirm des Galaxy Edge zu erstellen. In der Beschreibung zu der am 25. Januar aktualisierten Version des Entwicklerkits erwähnte Samsung das S7 Edge als kompatibles Gerät. Inzwischen hat es den Hinweis zwar wieder entfernt, die Kollegen von Galaxy Club haben die Namensnennung aber auf einem Screenshot festgehalten.

(Screenshot: CNET.de).

Ein zweifaches Wischen öffnet die größeren Panels (Screenshot: CNET.de)

Zudem erklärt Samsung, dass es ein erweitertes Panel für den Edge-Screen geben wird. Neben dem die sogenannten Edge Single Mode wird es beim neuen S7 einen Edge Single Plus Mode geben, der es erlaubt mehr Informationen aus Apps anzuzeigen. Der Plus-Modus wird durch ein zweifaches Wischen vom rechten Rand zur Mitte aufgerufen und öffnet ein größeres Panel.

(Screenshot: CNET.de).

Der Edge Single Plus Mode enthält die Funktionen Quick access, Quick view und Quick control (Screenshot: CNET.de).

Samsung führt in einem Dokument (PDF) drei mögliche Inhalte für die Panels an. Quick View erlaubt es wie ein Launcher, häufig genutzte Apps und Kontakte von jedem Bildschirm aus über die Panels zu erreichen. Mit Quick View können Smartphone-Besitzer ähnlich wie mit Widgets Informationen wie News oder Sportnachrichten über den Seitenbildschirm abrufen, ohne die entsprechenden Apps öffnen zu müssen. Quick Control stellt verschiedene Tools wie einen Kompass oder ein Lineal bereit, die ohne das Öffnen der Anwendung genutzt werden können. Damit wird das neue Samsung Galaxy S7 Edge einen ähnlichen Funktionsumfang bieten wie das Galaxy Note Edge und eine deutlich nützlichere Display-Kante mitbringen als noch das S6 Edge oder die Plus-Version.

Der Edge Single Plus Mode wird allerdings neben dem Galaxy S7 Edge künftig auch auf dem Galaxy S6 Edge und S6 Edge+ funktionieren. Voraussetzung ist dafür das Update auf Android 6.0 Marshmallow. Wann Samsung die neuen Funktionen für den Seitenbildschirm auf das letztjährige Modell bringt, bleibt aber noch abzuwarten.

Die Vorstellung des Galaxy S7 erfolgt am 21. Februar. Das Samsung Galaxy Unpacked Event unter dem Motto „The Next Galaxy“ findet in Barcelona im Rahmen des Mobile World Congress statt und beginnt um 19 Uhr. Samsung wird auf seinem Youtube-Kanal einen Livestream der Veranstaltung bereitstellen. Bislang durchgesickerte Informationen zum Design und der Ausstattung des S7 hält folgender Artikel bereit. Gleichzeitig mit dem Galaxy S7 soll Samsung auch eine neue 360-Grad-VR-Kamera für das Galaxy S7 vorstellen, mit der Nutzer VR-Inhalte für das Virtual-Reality-Headset Gear VR erstellen können.

Autor: Christian Schartel
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