Update auf Android 6.0 Marshmallow für Moto G (2nd Gen.) gestartet

Das Update auf Android 6.0 Marshmallow für das Moto G 2 (3G & LTE) wird bereits in Indien verteilt. Deutschland dürfte bald folgen. Auf die Funktionen Motorola Migrate und Alert müssen Smartphone-Besitzer nach der Aktualisierung allerdings verzichten.

Motorola hat damit begonnen, das Update auf Android 6.0 Marshmallow für beide Varianten des Moto G der zweiten Generation (3G und LTE ) auszuliefern. Zuerst wird die neue Betriebssystemversion in Indien verteilt. Auf seiner Webseite zu Softwareaktualisierungen hat es den Status für die Region auf „der Rollout hat im Februar 2016 begonnen“ geändert. Für Deutschland liegt noch kein Hinweis auf ein Start des Marshmallow-Updates vor. Allerdings dürften es deutsche Smartphone-Besitzer ebenfalls bald erhalten.

(Bild: Motorola).

Das Moto G 2 (3G & LTE) erhält das Update auf Android 6.0 Marshmallow (Bild: Motorola).

Auf seiner Webseite informiert Motorola über die Neuerungen des Updates. Es weist zudem darauf hin, dass nach der Installation kein Downgrade auf eine frühere Version mehr möglich ist. Neben den neuen Funktionen von Android 6.0 Marshmallow wie  „Now on Tap“, Einstellungsmöglichkeiten für App-Berechtigungen oder die Energiesparfunktion Doze bringt die Aktualisierung auch eine erweiterte Moto-Assist-App mit. Die Anwendungen Motorola Migrate, die zum Übertragen der persönlichen Daten von einem älteren Gerät auf das neue Moto G dient, und Motorola Alert, das wichtige Personen über den eigenen Standort auf dem Laufenden hält, werden unter Android 6.0 nicht mehr angeboten. Nach dem Update können Anwender in den Geräteeinstellungen ihres Smartphones unter dem Punkt „Über das Telefon“ und „Systemupdates“ suchen.

Auch wenn Motorola in Kürze mit der Verteilung der neuen Betriebssystemversion in Deutschland beginnen dürfte, werden nicht alle Moto-G-2-Besitzer das Marshmallow-Update sofort vorfinden. Das liegt daran, dass Updates erst nach und nach in mehreren Phasen für die verschiedenen Kunden ausgeliefert werden, wie Google-Entwickler Dan Morrill auf Reddit erklärt. In einer ersten Phase erhält nur ein kleiner, zufällig bestimmter Teil aller Smartphone-Besitzer einer Region wie Deutschland die neue Android-Version. Die Rede ist von einem Prozent aller Nutzer in den ersten 24 bis 48 Stunden nach Start des Updates. So können Hersteller eventuelle Fehler feststellen, bevor das Update in weiteren Phasen für die übrigen Geräte zur Verfügung gestellt wird. In einer zweiten Phase werden dem Beitrag zufolge in etwa 25 Prozent aller Nutzer mit dem Update versorgt. In weiteren Phasen erhalten bis zu 50 Prozent aller Smartphone-Besitzer die neue Betriebssystemversion bis dann schließlich alle Anwender auf den neuesten Stand gebracht werden.

Besitzer eines Smartphones mit Provider-Branding erhalten Updates in der Regel noch etwas später, da Mobilfunkanbieter wie die Deutschen Telekom, Vodafone oder O2 neue Android-Versionen auf den von ihnen verkauften Geräten nochmals für ihr Netz testen und erst freigeben müssen. Das kann nochmals mehrere Wochen oder gar Monate dauern.

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Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Update auf Android 6.0 Marshmallow für Moto G (2nd Gen.) gestartet

  • Am 12. Februar 2016 um 13:14 von Christian

    Klasse, darauf freue ich mich schon seit Monaten. Bin neuer Motorola-Kunde und finde die Informationspolitik sehr angenehm.

    Hoffentlich wird es bei der Gelegenheit auch einen neuen, verbesserten Treiber für den Gyro-Sensor geben. Der macht nämlich momentan bei VR-Anwendungen Probleme, da er zu genau bzw. zu zickig eingestellt ist. Aus „Entwicklerkreisen“ hieß es dazu letztes Jahr, dass Motorola an einem Fix arbeitet.

    • Am 20. März 2016 um 09:29 von Solaris

      Gyro-sensor läuft jetzt ohne ruckeln!

      Viel spaß!

  • Am 28. Februar 2016 um 12:07 von Oliver

    Darum kaufte ich mir ein Motorola. Reines Android und gute Informationen.

  • Am 15. März 2016 um 07:50 von Kata

    So, in Deutschland ist es auch da. Mir wurde es heute morgen angeboten.

  • Am 22. März 2016 um 13:38 von Rico

    Ich verstehe das mit dem Speicher“ verschmelzen “ nicht denn momentan steht mir nur der Interne Speicher zur Verfügung und die SD-Karte ist nutzlos, denn darauf wird gar nichts gespeichert.

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