Samsung Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge: erster Eindruck

Wir hatten auf dem MWC bereits Gelegenheit, das Galaxy S7 und das S7 Edge in die Hand zu nehmen und zeigen, ob es sich bei der neuesten Version nur um ein Update handelt oder oder Samsung tatsächlich auch Innovatives mit ins Spiel bringt.

Samsung hat auf dem Mobile Word Congress (MWC) in Barcelona sein neues Flaggschiffe Galaxy S7 sowie die Edge-Variante mit abgerundeten Displayrand vorgestellt. Die beiden Smartphones lassen sich bereits bei der Deutschen Telekom und O2 vorbestellen. Unsere Kollegen von Übergizmo.de hatten bereits Gelegenheit die Geräte in die Hand zu nehmen und zeigen, ob es sich bei der neuesten Version nur um ein Update handelt oder oder Samsung tatsächlich auch Innovatives mit ins Spiel bringt.

Das Samsung S7 angefasst

Mit dem Samsung Galaxy S7 und S7 Edge bringt Samsung zwei aufgefrischte Varianten des S6, des direkten Apple iPhone-Konkurrenten. Wie schon das Galaxy S6 und die Ableger sehen das Galaxy S7 und das Galaxy S7 Edge wirklich schick aus. Die Gehäuse sind dieses Mal glänzend gestaltet, was den beiden Smartphones zwar einen edlen Look verpasst, sie aber leider hochgradig empfindlich gegenüber Fingerabdrücken macht.

Beide Varianten sind hinten leicht abgerundet und liegen deshalb sehr gut in der Hand. Das Galaxy S7 Edge ist mit seinem leicht größeren Display von 5,5 Zoll und den Rundungen an der Seite besonders schick. Das Galaxy S7 ist mit 5,1 Zoll ein wenig kleiner.

Neue Features des Samsung Galaxy S7

Das Samsung S7 liegt angenehm in der Hand (Foto: Übergizmo)

Das Samsung S7 liegt angenehm in der Hand (Foto: Übergizmo)

Das S7 hat jetzt einen Slot, über den sich der Speicher mit einer microSD-Karte erweitern lässt. Dazu kommt ein Feature, dass auch LG mit dem G5 auf dem MWC gezeigt hat: Das Always-On-Display. Das zeigt Datum und Uhrzeit an, ohne dass das Smartphone eingeschaltet sein muss. Auch beim Samsung Galaxy S7 soll der Dauerbetrieb nicht viel Strom verbrauchen. Im Grunde sind das die einzigen echten Neuerungen. Der Rest sind Updates, wenn auch sehr gute.

Das Display des Edge fällt etwas größer als beim S7 aus, aber nicht so groß, dass es sich nicht mehr bequem mit einer Hand bedient lassen könnte. Dafür ist auch der Anschalter auf der rechten Seite in perfekter Höhe angebracht. Ein schönes Feature ist auch, dass das Samsung Galaxy S7 und das Edge wasserdicht bis zu 1,5 Meter Tiefe sind und dies bis zu 30 Minuten. Samsung macht die Anschlüsse dazu von innen dicht, also ohne Stöpsel von außen.

Der Akku des Samsung Galaxy S7 bietet eine Kapazität von 3000 mAh, der des Edge 3600 mAh. Mehr als genug Energie, um die Octa-Core-CPU für ein bis zwei Tage mit Energie zu versorgen. Und die Power nutzt dieser auch, um im Antutu Benchmark richtig Gas zu geben.

So schnell ist das Samsung Galaxy S7 im Benchmark

Spitzen Bilder auch im Dunkeln mit dem Samsung Galaxy S7

Besonders die Kamera des S7 und des S7 Edge sticht hervor. Sie fotografiert jetzt besonders bei Dunkelheit viel besser. Dafür hat Samsung ein Objektiv mit einer Blende von f1.7 verbaut, was für Smartphones ungewöhnlich ist. Der Kamerachip fängt somit mehr Licht ein und produziert weniger Rauschen und klarere Bilder in schlecht ausgeleuchteten Szenarien.

Der Autofokus ist ebenfalls überarbeitet worden und justiert die Linse jetzt sehr schnell nach. Bei Videoaufnahmen gibt es jetzt also noch seltener diese Momente, in denen das Bild von matschig zu kristallklar wechseln muss.

Schön auch: Die Kamera steht jetzt kaum noch aus dem Gehäuse hervor. Das war bei den Vorgängern noch anders und etwas merkwürdig. Das Problem hat Samsung jetzt gefixt.

Ansonsten ist alles beim Alten geblieben. Echte Neuerung gab es bis jetzt auf dem diesjährigen MWC eher bei LG und seinem modularen G5-Smartphone und bei Huawei und seinem Matebook zu sehen, das dem Microsoft Surface ernsthafte Konkurrenz machen könnte.

Insgesamt betrachtet hat das Samsung S6 aber zwei würdige Nachfolger spendiert bekommen, die mit der Kamera und dem schnellen Prozessor punkten können.

[Mit Material von Jake Pietras, Übergizmo.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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