Apples iPad Pro: 9,7 Zoll große Version hat angeblich 12-Megapixel-Kamera an Bord

Der Vorgänger iPad Air 2 sowie die 12,9-Zoll-Version des iPad Pro haben jeweils nur einen 8-Megapixel-Sensor an Bord. Die Kamera des neuen 9,7-Zoll-Tablets soll der des iPhone 6S entsprechen und auch 4K-Video unterstützen.

Wie 9to5Mac unter Berufung auf nicht genannte Quellen meldet, hat Apple sein kommendes 9,7-Zoll-Tablet, das es wahrscheinlich zusammen mit einem 4 Zoll großen iPhone 5SE (oder nur iPhone SE) in der Woche vom 21. März vorstellen wird, angeblich mit einer 12-Megapixel-Kamera und 4K-Videounterstützung ausgestattet. Der in internen Prototypen verbaute Kamerasensor entspricht demnach dem des iPhone 6S, während das vergangenen November eingeführte 12,9-Zoll-Tablet iPad Pro nur eine 8-Megapixel-Hauptkamera besitzt. Gleiches gilt für das iPad Air 2.

Das iPad Pro könnte bald einen kleineren Bruder bekommen (Bild: James Martin/CNET).

Das iPad Pro könnte bald einen kleineren Bruder bekommen (Bild: James Martin/CNET).

Dass der erwartete Nachfolger des iPad Air 2 voraussichtlich nicht iPad Air 3 heißen, sondern zur iPad-Pro-Reihe zählen wird, hatte 9to5Mac bereits vor drei Wochen berichtet. Dafür spreche auch die sonst weitgehend mit dem 12,9 Zoll großen iPad Pro identische Ausstattung des neuen 9,7-Zoll-Tablets. Es soll dessen A9X-Prozessor verwenden, den Bedienstift Apple Pencil unterstützen sowie einen Smart Connector und vier Lautsprecher bieten. Außerdem plant Apple angeblich ein optimiertes Smart Keyboard Cover sowie ein gegenüber dem iPad Air 2 deutlich in Sachen Helligkeit und Entspiegelung verbessertes Display.

Sinnvoll erscheint eine angesichts des kleineren Formfaktors und damit mobileren Einsatzmöglichkeiten höherwertige Kameraausstattung im 9,7 Zoll großen iPad Pro im Vergleich zum 12,9-Zoll-Modell. Für Videotelefonie soll es wie alle zuletzt eingeführten Apple-Tablets zudem über eine FaceTime-HD-Kamera verfügen, die über dem Display sitzt. Das bisherige iPad Pro ist darüber hinaus mit einem Lightning Connector, einem Touch-ID-Sensor, einer 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse und einem NFC-Chip zum Beszahlen via Apple Pay ausgestattet. Diese Features werden auch für das kleinere Modell erwartet, das dem Vernehmen nach nicht nicht viel teurer wird als das ab knapp 500 Euro erhältliche iPad Air 2.

Das kommende 9,7-Zoll-Tablet soll die zuletzt stark gesunkenen iPad-Verkäufe wieder beflügeln. Im Schlussquartal 2015 sank der Absatz mit 9,89 Millionen Einheiten auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Im ersten Quartal 2016 setzte Apple dann 16,122 Millionen Tablets ab, was im Jahresvergleich einem Minus von 25 Prozent entsprach. Zu dem Zeitpunkt erklärte CEO Tim Cook, er erwarte für das laufende Jahr wieder steigende iPad-Verkäufe.

Die Produktion des iPad Mini 2 und des ersten iPad Air hat Apple laut 9to5Mac bereits heruntergefahren. Das deute darauf hin, dass Apple beide Modelle mit dem Marktstart des kleineren iPad Pro aus dem Programm nehme.

Das neue Tablet-Modell dürfte wenige Tage nach dem frühestens am 21. März stattfindenden Medienevents in der Town Hall des Apple-Campus in Cupertino bestellbar sein. Apple selbst hat bisher weder zu einer Veranstaltung eingeladen noch bestätigt, dass es die genannten Produkte vorbereitet. Eine iPad-Vorstellung im Frühjahr wäre aber nichts Neues.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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