Amazon stellt Echo Dot und Tap vor

Amazon Echo Dot und Tap erscheinen in den USA für 90 respektive 130 Dollar. Amazon Echo Dot dient als Sprachassistent für andere Lautsprecher. Amazon Tap wird mit Batterien betrieben und ist für unterwegs gedacht.

Amazon hat mit dem Echo Dot und dem Tap zwei neue Varianten seines Heimautomatisierungs- und Lautsprechersystems vorgestellt. Der Echo Dot hat ungefähr die Größe eines Eishockey-Pucks und dient als Sprachsteuerung für andere Lautsprecher. Der Tap ist kleiner als Echo und dank Batterien portabel nutzbar. Amazon wird die neuen Lautsprecher wie Echo erst einmal nur in den USA verkaufen. Den Dot wird es für 90 Dollar, den Tap für 130 Dollar anbieten.

(Bild: Amazon)

Amazon Echo Dot und Tap erscheinen in den USA für 90 respektive 130 Dollar (Bild: Amazon)

Eine Besonderheit ist, dass der Echo Dot nur über ein Gerät von Amazon wie Echo selbst oder ein Fire-Tablet geordert werden kann. Zudem müssen Käufer über eine Prime-Mitgliedschaft verfügen. Für den Erwerb des Echo oder Tap ist dies nicht erforderlich.

Beim Echo Dot handelt es sich nicht um einen Lautsprecher zum Musikhören. Er dient als Sprachassistent, an dem man per Klinkensteckerbuchse Lautsprecher anschließen kann, um diese dann per Sprache anzusteuern. Außerdem ermöglicht er, wie laut Amazon von vielen Kunden gewünscht, einen verteilten Einsatz von Echo im Haus, sodass jedes Zimmer einen eigenen Sprachassistenten hat. Dies kann allerdings zu Problemen führen, wie Amazon gegenüber TechCrunch einräumte, wenn der Anwender beispielsweise Dot eine Instruktion gibt, die fürs Nebenzimmer gilt, oder wenn zwei Dots in Hörweite sind. Informationen gibt der Dot über einen einfachen Lautsprecher per Sprache aus. Ein Display gibt es nicht.

(Bild: Amazon)

Amazon Echo Dot dient als Sprachassistent für andere Lautsprecher (Bild: Amazon)

Tap ist ein portabler Dolby-Stereo-Lautsprecher. Er wird wie Echo hochkant aufgestellt, ist aber kleiner und wird über Akkus statt eine Steckdose mit Strom versorgt. Der Akku soll für bis zu neun Stunden Musik reichen. Im Standby-Modus hält das Gerät bis zu 30 Tage durch. Der Name leitet sich von der Besonderheit ab, dass man den Mikrofonbutton von Tap antippen muss, bevor man eine Spracheingabe macht. Sonst würde die Spracherkennung zu viel Strom verbrauchen.

Wie Echo funkt Tap sowohl über Bluetooth (als normaler Lautsprecher ohne Alexa) als auch über WLAN. Die integrierte Sprachsteuerung Alexa ist cloudbasiert und funktioniert nur, wenn eine WLAN-Verbindung zum Internet zur Verfügung steht. Die Auslieferung von Tap beginnt Ende März.

(Bild: Amazon)

Amazon Tap wird mit Batterien betrieben und ist für unterwegs gedacht (Bild: Amazon)

Echo ist weiter nur in den USA verfügbar und kostet dort bei Amazon sowie Handelspartnern regulär 180 Dollar. Die Sprachsteuerung Alexa Voice Service (AVS) können Amerikaner auch auf Tablets und Settop-Boxen nutzen. Seit Februar versteht sie auch Pizza-Bestellungen und wickelt diese automatisch ab. Und Musik kann nicht nur über Amazons eigenen Streamingdienst Prime Music bezogen werden: Alexa ist auch zu iHeartRadio, TuneIn, Pandora und Spotify kompatibel.

Auch stellte Ford im Januar eine Integration seines (ebenfalls per Sprache steuerbaren) In-Car-Systems Ford Sync mit Alexa her. Beide bekommen so vollen Zugriff auf die Fähigkeiten des anderen, sodass man noch im Auto sitzend die Wohnzimmerheizung hochstellen kann – und von der Couch aus die Reichweite des Tanks abrufen.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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