Microsoft baut weltweit weiter Personal ab

Microsoft baut weiter Personal ab. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter in Redmond und London. In der britischen Hauptstadt wird der Software-Gigant nach Informationen des Wirtschaftsmagazins Financial Times die Niederlassung seiner Tochter Skype schließen. Ob auch Jobs in der deutschen Niederlassung betroffen sind, ist nicht bekannt.

Durch die neuen Stellenstreichung sollen rund 220 Angestellte ihren Job verlieren. In den USA hatten zuvor 300 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze räumen müssen. Betroffen war vor allem der Großraum Puget Sound im US-Bundesstaat Washington, zu dem die Städte Seattle und Redmond gehören.

Lumia-Smartphones Windows 10 (Bild: Microsoft)

Lumia-Smartphones verkaufen sich nicht, das kostet vielen Mitarbeitern jetzt ihren Job (Bild: Microsoft)

Im Zuge der groß angelegten Umstrukturierung legte Microsoft Ende Juli seine Pläne für die Entlassung von weiteren 2.850 Mitarbeitern weltweit vor. Bereits im Mai hat das Unternehmen die Streichung von 1.850 Arbeitsplätzen angekündigt. Ersteres Vorhaben will Microsoft bis Ende Juni 2017 umsetzen.

Werden weitere Beschäftigte der Smartphone-Sparte gefeuert?

Bis Mitte 2016 hatte sich Microsoft bereits von 7400 Mitarbeitern getrennt. Vor allem Beschäftigte der Smartphone-Sparte mussten sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Das schwache Handygeschäft war auch Grund für die Reorganisation im Mai 2016, der die erwähnten 1.850 Stellen zum Opfer fielen. Dazu kommen noch rund 4.500 Jobs, die zusammen mit dem Verkauf des Bereichs Feature Phones an FIH Mobile auslagert wurden.

So beschäftige der Konzern aus Redmond Ende Juni 2016 weltweit rund 114.000 Vollzeitkräfte. In den USA arbeiteten zu dem Zeitpunkt alleine 63.000 Menschen für den Softwarekonzern. Die Bilanz für das laufende erste Fiskalquartal 2017 legt Microsoft am 20. Oktober vor.

[Mit Material von Stefan Beiersmann, zdnet.de]

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