Flut von Malware-Apps bedrohen Android-Handys

Laut einer Prognose von Webroot steigt die Anzahl schädlicher Android-Apps 2016 um das Vierfache. Die meisten Malware-Apps sollen aus dem asiatischen Markt stammen, so das Internet-Security-Unternehmen. Asien ist für Hacker und Schädlingsverbreiter aus mehreren Gründen auch ein besonders attraktives Ziel.

Grund für den Anstieg sei die starke Verbreitung von Android-Smartphones in Asien, wo viele Nutzer lieber mit dem Smartphone im Internet surfen als mit Desktop-PCs. Die Asiaten tätigen ihre Bankgeschäfte und viele andere Angelegenheiten größtenteils mobil. Hinzu kommt laut Webroot, dass viele Nutzer ihre Apps von inoffiziellen Marktplätzen beziehen. Sie haben oft sehr schlechte oder keine Sicherheitsfunktionen.

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Zahl der Malware-Apps steigen 2016 um das Mehrfache

Trojaner seien mit einem Anteil von 56 Prozent die am weitesten verbreiteten Schadprogramme. Auf dem zweiten Platz rangieren Adware-Apps, die im ersten Halbjahr 2016 auf einen Anteil von 35 Prozent gestiegen sind. Laut Webroot wird sich die Anzahl der Trojaner in diesem Jahr im Vergleich zu 2015 um 500 Prozent erhöhen. Adware-Apps wird ein Anstieg um 325 Prozent vorausgesagt.

Wahrscheinlichkeit für Malware-Kontakt sinkt

Was die allgemeine Internetsicherheit angeht, sieht Webroot einen positiven Trend. Zwar seien Malware-Attacken heute ausgetüftelter und kurzlebiger als jemals zuvor. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer weltweit auf allen Geräten auf Schadprogramme stoßen, sei im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahren jedoch um 20 Prozent gesunken.

[Mit Material von Thomas Wilke, Übergizmo.de]

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