In-Memory: Samsung und SAP gründen Forschungszentrum

Der südkoreanische Konzern Samsung und der deutsche Software-Entwickler SAP wollen gemeinsam Speicherlösungen für In-Memory-Computing erforschen. Zu diesem Zweck haben die beiden Unternehmen ein Forschungszentrum gegründet.

Die Institution ist Teil einer erweiterten Partnerschaft der beiden Konzerne. Mit der In-Memory-Technologie der nächsten Generation wollen Samsung und SAP in Zukunft an einer schnelleren Datenverarbeitung und aufschlussreicheren Analysen schnell wachsender Datenmengen arbeiten. Darüber hinaus soll sich die Zusammenarbeit auf die Vermarktung der beiden Partner fokussieren.

Samsung und SAP gründen Forschungszentrum

Samsung und SAP gründen Forschungszentrum für  In-Memory-Lösungen (Bild: Samsung-SAP)

Samsung und SAP wollen mit dem neuen Forschungszentrum Kunden weltweit optimierte In-Memory-Lösungen bereitstellen. Das umfasst sowohl umfangreiche technische Unterstützung als auch Testläufe der SAP-HANA-Plattform. Samsung-Kunden sollen darüber zudem die aktuellsten Speicherlösungen evaluieren können.

„Mit unserer aktuellen DRAM-Technik der 10-nm-Klasse wird Samsung Electronics in der Lage sein, in höchst effizienter Weise fortgeschrittenere Lösungen für die nächste Generation des SAP-In-Memory-Systems bereitzustellen“, lässt sich dazu der für Samsungs Speichergeschäft verantwortliche Young-Hyun Jun zitieren. Samsung werde durch ständige Innovation seine technologische Führung im Speichermarkt mit hoher Dichte festigen.

Nächste Generation der In-Memory-Lösungen

„Zusammen mit Samsung Electronics werden wir die nächste Generation von In-Memory-Lösungen für Kunden entwickeln, die die SAP-HANA-Plattform nutzen“, sekundierte Adaire Fox-Martin, President von SAP Asia Pacific Japan.

Das Serversystem im Forschungszentrum nutzt eine In-Memory-Plattform mit 24 TByte, die auf Samsungs 128-GByte-DRAM-Modulen vom Typ DDR4 3DS basiert, die im 20-Nanometer-Verfahren hergestellt wurden. Im nächsten Jahr sollen 256-GByte-3DS-DRAM-Module der 10-nm-Klasse zum Einsatz kommen, um die Systemleistung und Energieeffizienz weiter zu verbessern.

[Mit Material von Andreas Donath, Übergizmo.de]

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