Smarte Vernetzung: Die Haustür wird mobil

Per App kann man von unterwegs den nächsten Urlaub buchen, die Wohnung überwachen und gleichzeitig die Heizung für die Heimkehr vorbereiten. Mit einer entsprechenden Türsprechanlage wird das Smartphone sogar zur mobilen Gegensprechstelle für die Haustür. Letzteres ist praktischerweise ohne App möglich, sodass man unabhängig vom Internet von überall auf die Türklingel reagieren kann.

Mit weit über 100 Millionen Mobiltelefonen gibt es in Deutschland mehr Handys als Einwohner. Sechs von zehn Bundesbürgern ab 14 Jahren greifen dabei auf die Dienste eines Smartphones zu. Über entsprechende Apps lassen sich so nicht nur Wetterdaten einholen oder Live-Events verfolgen, sondern von der Waschmaschine bis zu den Rollläden auch diverse Alltagsgegenstände steuern. Selbst die Türklingel samt -gespräch lässt sich mittlerweile auf das Handy holen. Wer eine DoorLine-Türsprechanlage einsetzt, benötigt dazu nicht einmal eine App. Der Vorteil: So kann man auch dann von nahezu jedem Ort auf die Klingel reagieren, wenn lediglich eine schwache oder gar keine Internetverbindung besteht – beispielsweise im Zug oder sogar aus dem Urlaub.

Die DoorLine-Modelle von Telegärtner Elektronik aus Crailsheim lassen sich einfach mit der vorhandenen Telefonanlage verbinden. Zu den geeigneten Telefonanlagen zählen beispielsweise die meisten FRITZ!Boxen sowie die Speedports von der Telekom, die bereits in nahezu allen Haushalten vorhanden sind. So eine smarte Türsprechstelle lässt sich einfach nachrüsten, und außer der DoorLine selbst muss in der Regel keine zusätzliche Hardware angeschafft werden. Statt kostspieliger Gegensprechstelle im Haus werden die Festnetz- oder Mobilfunktelefone verwendet, die – wenn gewünscht – auch ein Anruferbild übertragen können.

(Bild: Telegaertner Elektronik)

Keinen Gast oder Paketdienst mehr verpassen

Klingelt jemand an der Haustür, werden das Klingeln und damit letztlich auch das Türgespräch zunächst auf die Telefone im Haus geleitet. Eine fest installierte Gegenstelle, zu der man eilen muss, gibt es somit nicht mehr. Stattdessen wird das Schnurlostelefon genutzt. Ist niemand zu Hause, lässt sich das Gespräch auch auf ein Handy weiterleiten. So verpasst man keinen Gast und keinen Paketdienst. Letzterem kann man beispielsweise auch aus der Ferne anweisen, wo das Paket ggf. abgegeben bzw. sicher platziert werden kann. Zudem hat man die Option, vertrauenswürdigen Personen die Tür über das Telefon zu öffnen.

DoorLines gibt es in vielen Formen und Farben, vom Briefkastenmodul bis hin zum Top-Gerät DoorLine Pro Exclusive mit Touch-Display, Bewegungsmelder, Türöffner-Funktion und Smart-Home-Optionen. Je nach Produkt und Ausführung liegen die Kosten für eine DoorLine zwischen 230 und 975 Euro. Vor allen in den Fällen, in denen bereits eine Telefonanlage mit analoger Schnittstelle vorhanden ist, sind DoorLines somit nicht nur günstiger als vergleichbare Türsprechstellen der klassischen Art, sondern erlauben auch deutlich mehr Mobilität.

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