Samsung bietet in Europa Update für Galaxy Note 7 an

Samsung bringt in Europa ein Akku-Software-Update für sein problembeladenes Smartphone Galaxy Note 7 heraus. Es soll die Akkukapazität auf maximal 60 Prozent beschränken. Die Aktion ist eine weitere Maßnahme des südkoreanischen Konzerns, mit der er die Risiken für Verbraucher minimieren will. Zugleich sollen alle europäische Nutzer, die noch im Besitz eines Note 7 sind, dazu bewegt werden, ihr Gerät zurückzugeben. Samsung wird das Update am 31. Oktober ausrollen.

Nach dem Verkaufs- und Produktionsstopp von Galaxy Note 7 hat das Technologie-Unternehmen diverse Maßnahmen ergriffen, um die Besitzer der potenziell gefährlichen Geräte zu informieren und sie zur Rückgabe der Handys zu bewegen. Unter anderem konnten sich Kunden auf der Website des Unternehmens über die Probleme rund um das Note 7 informieren. Ferner wandte sich Samsung an die Nutzer über Social-Media-Kanäle sowie mittels Push-Nachrichten. Nicht zuletzt stand der Konzern in ständigem Austausch mit Mobilfunkanbietern, Handelspartnern und Agenturen für Flugsicherheit sowie lokalen Fluggesellschaften.

Laut Samsung konnten bis heute bereits zwei Drittel aller Note 7 in Europa zurückgenommen werden. Bei dem Rück- und Austauschprogramm haben die Kunden die freie Wahl: Entweder sie bekommen den vollen Kaufpreis zurückerstattet oder sie entscheiden sich für ein anderes Samsung-Gerät, etwa das  Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge; die entsprechende Preisdifferenz würde ihnen erstattet werden. Weitere Informationen zur Aktion finden Betroffene auf der Website von Samsung.

Samsung Galaxy Note 7

Samsung Galaxy Note 7

Sicherheit geht vor

„Unsere oberste Priorität ist die Sicherheit unserer Kunden. Das neue Akku-Software-Update wurde mit dem Ziel entwickelt, alle Note7 Kunden daran zu erinnern, ihr Gerät schnellstmöglich im Rahmen des Note 7-Rückgabeprogramms zu tauschen. Wir möchten uns nochmals dafür entschuldigen, nicht dem hohen Qualitätsstandard entsprochen zu haben, den unsere Kunden von Samsung gewohnt sind. Wir bedanken uns bei allen betroffenen Kunden und Partnern aufrichtig für ihr Verständnis und ihre Unterstützung,“ sagt Martin Börner, Deputy President Samsung Electronics GmbH.

[mit Material von Anja Schmoll-Trautmann, ZDNet.de]

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