Für Tesla geht es wieder bergauf

Tesla schreibt wieder schwarze Zahlen. Nach zwölf Verlust-Quartalen nacheinander geht es für den Elektroauto-Konzern wieder aufwärts. Wie das Branchenblatt Wall Street Journal am 26. Oktober 2016 meldet, machte Tesla im letzten Quartal einen Gewinn von 22 Millionen US-Dollar. Ein Grund ist der deutliche Anstieg der Verkäufe von Elektroautos.

Vor allem haben sich das Model X und das Model S auf dem Markt gut geschlagen. Von beiden Modellen wurden im vergangenen Fiskaljahr über 24.000 Einheiten verkauft. Im kommenden Jahr soll es noch besser werden. Denn dann kommt das bisher günstigste Fahrzeug Teslas, das Model 3, auf den Markt. Für das Jahr 2018 stellt der Hersteller im kalifornischen Palo Alto die Produktion von 500.000 Elektrofahrzeuge in Aussicht.

Doch die Autoverkäufe machen nur einen Teil der Gewinne von Tesla aus. Das Unternehmen von CEO Elon Musk profitiert derzeit auch am Verkauf von CO2-Steuerkrediten an Konzerne, bei denen es mit der Reduktion der CO2-Emmission noch hapert. Tesla arbeitet bekanntermaßen nahezu frei von Umweltverschmutzung.

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Teslas Geschäft mit den CO2-Steuerkrediten

Teslas Erlöse im Geschäft mit CO2-Steuerkreditkarten sind im Vergleich zum Vorjahresquartal von 39 Millionen auf 139 Millionen US-Dollar gestiegen. Insgesamt hat das Unternehmen seinen Umsatz im vergangenen Finanzjahr mit 2,4 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Tesla plant allerdings für die Produktion des Model 3 und einer großen Anzahl von Batterien Investitionen in Höhe von 2,5 Milliarden Us-Dollar.

Zuletzt war der Automobil-Hersteller wegen der Ankündigung, seine Fahrzeuge vollständig selbstfahrend zu machen und den Gerüchten, den Taxi-Anbieter Uber zu übernehmen, in die Schlagzeilen geraten.

Für Aufsehen sorgte Musk vor einigen Tagen auch mit seiner harschen Kritik der Medien. Diese würden voreingenommen und überwiegend negativ über die Automobilsparte des autonomen Fahrens berichten und damit Einfluss auf die öffentliche Meinung über dieses Thema nehmen. Musk spitzte seinen Kommentar mit der kontroversen Bemerkung zu, dass die Medien (indirekt) „Menschen töten“ würden.

[mit Material von Chris Schinke, Übergizmo.de]

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