BKK-Studie: Mitarbeiter in IT-Branche leben gesünder

Wie eine Studie des BKK Dachverbandes ergeben hat, leben Mitarbeiter in der IT-Branche weitaus gesünder als Menschen in anderen Berufszweigen. Demnach sind die IT-Beschäftigten selten krank, sie haben wenige Fehltage (11,2 Tage mit Arbeitsunfähigkeit pro Jahr) und müssen weitaus weniger als Mitarbeiter in anderen Branchen ins Krankenhaus.

Was die Anzahl von Fehltagen infolge von Arbeitsunfällen angeht, so liegen IT-Experten sogar an letzter Stelle. Da leben sogar die Bänker, die Angestellten bei Versicherungen, Verlagen und beim Fernsehen weitaus gefährlicher. Bei Arzneimittelverordnungen sind IT-Menschen genauso genügsam wie Freiberufliche sowie Mitarbeiter wissenschaftlichen und technische Dienstleistungen sowie Angestellte in Verlagen.

Studie des Dachverbandes von BKK belegt: IT-Menschen leben gesünder

Studie des Dachverbandes von BKK belegt: IT-Menschen leben gesünder (Screenshot: silicon.de)

Viren bedrohen IT-Branche

Gefahr besteht in der IT-Branche allenfalls durch Viren. Keine Computerviren wohlgemerkt, sondern von echte Schädlinge, die durch die Luft schwirren und diverse Krankheiten wie Atemwegserkrankungen hervorrufen können. Bezogen auf den Anteil aller Tage mit Arbeitsunfähigkeit ist diese Diagnose bei Beschäftigten im Bereich Informationsdienstleistungen und Datenverarbeitung mit 22,5 größer als bei anderen Berufsgruppen. Ähnliche Werte erreichen aber auch andere Berufsgruppen, die vorwiegend in geschlossenen Räumen arbeiten. Darunter etwa Bankangestellte.

Relativ robust ist diesbezüglich ein Post-Mitarbeiter (26,2 Tage mit Arbeitsunfähigkeit pro Jahr). Bei ihm liegt dieser Wert nur bei 12,7 Prozent. Das ist beachtlich, da er ansonsten der Statistik zufolge ein eher anfälliges und kränkliches Wesen ist – trotz der vielen Bewegung an der frischen Luft. Allerdings ist das auch auf die hohe Quote an Arbeitsunfällen zurückzuführen. Während früher nur der Hund am Hosenbein zerrte, ist heutzutage beim hektischen Paketbetrieb sicher noch die eine oder andere zusätzliche Gefahrenquelle gegeben – von kreischenden Modebestellerinnen bis hin zu rücksichtslos knapp am Lieferwagen vorbeischrammenden, verschnupften Software-Beratern, die gerade zum nächsten Termin eilen.

[mit Material von Peter Marwan, Silicon.de]

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