AWS Shield: Amazon bietet besseren Schutz vor DDoS-Angriffen

Amazon präsentiert mit AWS Shield hat einen Service, mit dem sich Unternehmen und Website-Betreiber fortan besser vor Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS) schützen können. Damit positioniert sich das Unternehmen in direkter Konkurrenz zu den Angeboten von Akamai, CloudFlare und Incapsula.

“Ich glaube, dass wird Ihnen wirklich helfen, sich vor den größten und anspruchsvollsten Angriffen zu schützen, die wir erlebt haben”, sagte Amazon-CTO Werner Vogels auf der Konferenz AWS re:Invent. Den neuen DDoS-Schutz sollen alle AWS-Kunden ab sofort automatisch erhalten. Einen Aufpreis für den neuen Service verlangt Amazon nicht.

“Standard schützt gegen die meisten häufig auftretenden Netzwerk- und Transport-Layer-DDoS-Angriffe, die sich gegen ihre Website oder Anwendung richten”, so Amazon. Mit AWS Shield Advanced bietet der Konzern für AWS-Anwendungen, die auf Elastic Load Balancing (ELB), Amazon CloudFront oder Amazon Route 53 ausgeführt werden, mehr als einen Grundschutz.

(Bild: Amazon)

(Bild: Amazon)

 

AWS Shield Advanced ist im Rahmen des AWS Premium Support für die Support-Level Enterprise und Business erhältlich. Dafür müssen Unternehmen und Webseite-Betreiber bei einer Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr monatlich eine Gebühr von 3000 Dollar entrichten. Hinzu kommt eine Gebühr für Datenübertragungen von Amazon CloudFront und ELB.

AWS Shield Advances für einen umfangreicheren Schutz

Amazon zufolge bietet Shield Advanced zusätzliche Erkennung und Schutzfunktionen für große und ausgeklügelte DDoS-Attacken sowie Einblicke in laufende Angriffe in Echtzeit. Der Premium-DDoS-Schutz umfasst auch die AWS Web Application Firewall. Darüber hinaus erhalten Kunden Unterstützung vom AWS DDoS Response Team.

Kunden von AWS Shield Advanced können zudem eigene Regeln für die Abwehr von Angriffen auf Applikationsebene festlegen. Diese Regeln lassen sich sofort anwenden, was helfen soll, die Auswirkungen von DDoS-Angriffen schnell zu beseitigen. Unerwünschter Traffic lässt sich mit proaktiven Regeln blockieren.

[mit Material von Stefan Beiersmann, IT-Espresso]

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