Supermarkt Amazon Go in Seattle eröffnet

Amazon hat am 5. Dezember in Seattle im US-Bundesstaat Washington mit Amazon Go seinen ersten Supermarkt eröffnet. Anders als herkömmliche Supermärkte zeichnet sich der Laden des Online-Versandes durch eine Besonderheit aus: Für die gekauften Waren muss man sich nicht an eine Kasse anstellen, die Bezahlung wird über das Smartphone und eine entsprechende App abgewickelt.

Noch ist Amazon Go nicht für Kunden zugänglich, der Supermarkt steht im Rahmen des Beta-Programms nur Angestellten des Konzerns zur Verfügung. Nächstes Jahr soll sich das ändern. Dann können Kunden in dem 162 m² großen Geschäft ihre Einkäufe tätigen.

Mit seinem Supermarkt hat Amazon ein völlig neues Konzept entwickelt, das nicht auf dem Prinzip des Verkaufsabschlusses an einer Kasse basiert. Mit der „modernsten Shopping-Technologie“, so der Online-Händler, können Kunden die gekaufte Ware im Internet bezahlen.

Amazon Go

Amazon Go

Smartphone ersetzt Wartezeit in der Schlange

Voraussetzung für den Einkauf sind nur das Smartphone und die Amazon Go-App. Nach dem Login im Eingangsbereich registrieren Sensoren, welche Artikel aus den Regalen genommen wurden. Entscheidet sich der Kunde um und stellt einen Artikel zurück, wird dieser von der Liste entsprechend gelöscht. Die Abrechnung erfolgt nach Beendigung des Einkaufs direkt über das Amazon-Konto.

Amazon Go ergänzt das Online-Angebot Amazon Fresh, das in den USA im August 2007 gestartet war. Lebensmittel und Getränke bietet der Onlinehändler auch hierzulande seit Juli 2010 zum Verkauf an. Seit Anfang August haben Prime-Kunden in Berlin und München auch die Möglichkeit, sich mit Prime Now ausgewählte Lebensmittel nicht nur innerhalb eines Tages, sondern innerhalb von ein bis zwei Stunden liefern zu lassen.

[mit Material von Andreas Eichenseher, Übergizmo.de]

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