Niederlande: Eindhoven und Helmond bauen Elektrobus-Flotte auf

In zwei niederländischen Gemeinden wurde am 11. Dezember der Busverkehr auf Elektroantrieb umgestellt. Insgesamt 43 Fahrzeuge transportieren ihre Gäste in Eindhoven und Helmond nun besonders umweltfreundlich.

Der öffentliche Personennahverkehr ist insgesamt zwar umweltfreundlicher – und Platz sparender – als der Individualverkehr mit PKWs. Dennoch stoßen auch Busse mit ihren fossile Brennstoffen eine enorme Menge an schädlichen Abgasen in die Luft. Damit soll in Eindhoven und Helmond Schluss sein. Die elektrisch angetriebenen Busse kommen vornehmlich in der Innenstadt zum Einsatz. Sie reduzieren die Luftverschmutzung und verringern den Bedarf an nicht erneuerbaren Energien.

Elektrobus

Elektrobus (Bild: Transdev)

Auf der Negativseite der Elektromobilität stehen jedoch Probleme wie Stromquellen und die reduzierte Reichweite der Fahrzeuge. Damit es während des Verkehrs nicht zu Komplikationen kommt, hat das Unternehmen Transdev eine entsprechende Ladeinfrastruktur bereitgestellt. An den Endhaltestellen wurden 43 Ladestationen installiert, an denen je ein Elektrobus in rund einer halben Stunde aufgeladen werden kann. Und im Notfall stehen natürlich auch Ersatzbusse mit vollem Akku bereit.

Auch andere Städte rüsten auf Elektrobusse um

Die niederländischen Gemeinden sind nicht die ersten, die auf Busse mit elektrischem Antrieb umsteigen. In London gibt es beispielsweise bereits 51 Doppeldeckerbusse mit Elektromotor. Die in England eingesetzten Busse können allerdings nicht so viele Passagiere befördern, wie die Gelenkbusse in Holland. Übrigens: Auch in Amsterdam sollen Elektrobusse eingesetzt werden. Zum Standard werden diese aber erst im Jahr 2025.

[mit Material von Andreas Eichenseher, Übergizmo.de]

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