Pebble-Kauf durch Fitbit: Wie geht es für Pebble-Nutzer weiter?

von Jonas Wagner am , 12:27 Uhr

Pebble gehört jetzt zu Fitbit. Völlig überraschend hat der Hersteller von Fitness-Trackern den Smartwatch-Hersteller gekauft. Als Preis steht ein Betrag von rund 40 Millionen US-Dollar im Raum. Vom ersten Gerücht bis zum Abschluss des Kaufs dauerte es gerade einmal etwas mehr als eine Woche.

Pebble gehört jetzt zu Fitbit. Völlig überraschend hat der Hersteller von Fitness-Trackern den Smartwatch-Hersteller gekauft. Als Preis steht ein Betrag von rund 40 Millionen US-Dollar im Raum. Vom ersten Gerücht bis zum Abschluss des Kaufs dauerte es gerade einmal etwas mehr als eine Woche.

Fitbit ist aber mitnichten an den Smartwatches von Pebble interessiert. Das Unternehmen möchte lediglich die Software und die Patente von Pebble haben, um damit eigene Smartwatches bauen zu können. Es stellt sich deshalb die Frage, wie es mit Pebbles Geräten weitergehen wird.

Die Pebble Time 2 und der Pebble Core werden gar nicht mehr auf den Markt kommen. Geld an Vorbesteller und Unterstützer der Kickstarter-Kampagne wird zurückerstattet. Der Verkauf aller anderen Geräte Pebbles wird eingestellt und sogar Garantieansprüche sollen verfallen. Unklar ist aber, wie es für Nutzer von Pebble-Smartphones weitergeht, die ihre Geräte weiterverwenden möchten.

Wie geht es mit den aktiven Pebbles unter der Führung Fitbits weiter?

Wie geht es für Nutzer der Pebble Time Steel weiter? (Bild: Pebble)

Wie geht es für Nutzer der Pebble Time Steel weiter? (Bild: Pebble)

Dazu hatte sich bisher weder Pebble noch Fitbit geäußert. Dabei ist diese Frage nicht so trivial wie sie auf den ersten Blick erscheint. Denn Pebble liefert unter anderem immer wieder Sicherheits-Updates aus, betreibt einen App Store, betreut Entwickler, passt die Pebble-Apps für iOS und Android [1] an oder wartet SKDs und APIs, um nur einiges zu nennen. Wird diese Unterstützung nicht mehr weiterbetrieben, sind alle aktiven Pebbles wahrscheinlich innerhalb weniger Wochen oder Monate de facto funktionsunfähig.

Pebble schreibt aber nun auf seinem Blog für Entwickler, dass Fitbit nicht vorhabe die aktiven Pebble-Uhren zu „bricken“. Der Fitness-Tracker-Hersteller will alle notwendigen Dienste in 2017 weiterbetreiben. Darüber hinaus macht (bisher) aber niemand Versprechungen. Spätestens in 2018 wird man sich also nach einer neuen Smartwatch umsehen müssen.

[Mit Material von Stephan Kemp, Ubergizmo.de [2]]

Artikel von CNET.de: http://www.cnet.de

URL zum Artikel: http://www.cnet.de/88167640/pebble-kauf-durch-fitbit-wie-geht-es-fuer-pebble-nutzer-weiter/

URLs in this post:

[1] Android: http://www.cnet.de/themen/android/

[2] Ubergizmo.de: http://de.ubergizmo.com/2016/12/15/nach-uebernahme-durch-fitbit-was-wird-aus-den-pebble-watches.html