Wi-Fi mit dem Namen „Galaxy Note 7“ sorgt für Aufregung

Diese Geschichte ist lustig und selten dämlich zu gleich: In den USA musste beinahe ein Flugzeug der US-Airline Virgin America notlanden. Denn an Bord wurde im Wi-Fi-Netz ein Gerät mit der SSID „Galaxy Note 7_1097“ entdeckt.

Die Mitnahme eines Galaxy Note 7 ist auf Flügen verboten, da die Geräte von einer Behörde als gefährlich eingestuft wurden. Der Akku des Galaxy Note 7 kann unter bestimmten Bedingungen explodieren oder zumindest Feuer fangen. Ursache ist offenbar, dass die Isolierschicht zwischen positiv und negativ geladenen Bereichen des Akkus zu dünn ist. Stürzt das Gerät aus der Hand des Nutzers und prallt auf hartem Boden auf, kann diese Isolierschicht beschädigt werden. Die Folge ist, dass das Gerät explodieren und schwere Verletzungen verursachen kann. Samsung hat die Produktion des Galaxy Note 7 deshalb eingestellt und so ziemlich alle Einheiten zurückgerufen. Das Smartphone wird nicht mehr verkauft.

Streich sorgt für halbe Panik

iPad (Bild: Twitter - @LUCASWOJ / Dealjumbo via MockDrop)

iPad (Bild: Twitter – @LUCASWOJ / Dealjumbo via MockDrop)

Als der Gerätename „Galaxy Note 7_1097“ an Bord der Maschine entdeckt wurde, versuchte die Besatzung zunächst den Besitzer des Telefons zu identifizieren. Nachdem dies auch nach mehrmaliger Aufforderung durch den Kapitän über den Bordlautsprecher nicht gelang, bereitete der Pilot eine Landung in Wyoming vor. Dort sollte das Flugzeug nach diesem Galaxy Note 7 durchsucht werden. Schließlich meldete sich aber dann doch der Besitzer des Geräts. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei allerdings überhaupt nicht um ein Galaxy Note 7. Der Anwender hatte lediglich einen Wi-Fi-Hotspot mit diesem Namen versehen. Das Flugzeug konnte nach dieser Entwarnung seinen Flug von San Francisco nach Boston regulär fortsetzen. Ob dem Verursacher eventuell eine Strafe droht ist unklar.

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