Carrie Fisher konnte Arbeit an „Star Wars 8“ noch beenden

Dass „Star Wars“-Ikone Carrie Fisher am gestrigen Dienstag an den Folgen eines Herzanfalls gestorben ist, erschütterte die Welt. Der Tod riss die Schauspielerin und Autorin nicht nur aus dem Leben. Auch einige Filmprojekte, an denen sie bis zuletzt gearbeitet hat, blieben unvollendet. Eine große Arbeit hatte Fisher indes fertigstellen können, den achten Teil der „Krieg der Sterne“-Saga.

Laut einem Bericht des Filmmagazins Variety wurden die Dreharbeiten zu Star Wars: Episode 8″ im Juli dieses Jahres beendet. Fisher, die darin zum fünften Mal in der Rolle Leia Organas vor der Kamera steht, hat alle ihre Drehtage absolviert. Der Film befindet sich in der Postproduktion, um Mitte Dezember 2017 weltweit in die Kinos zu kommen. Offen bleibt indes, wie man mit Fishers Charakter im neunten Teil der „Star Wars“-Reihe umgehen wird. Gerüchten zu Folge sollte sie auch darin mitspielen.

Neben „Star Wars“ sind auch andere TV- und Spielfilmprojekte durch den plötzlichen Tod der Schauspielerin in Mitleidenschaft gezogen worden. In der Amazon-/Channel-4-Serie „Catastrophe“ etwa spielte Fisher eine durchgehende Rolle. Laut Variety sind die Dreharbeiten zur dritten Staffel bereits beendet worden, im Frühjahr nächsten Jahres wird die Serie ausgestrahlt. Fisher wird in der sechsten Episode zu sehen sein.

Carrie Fisher in "Star Wars: Das Erwachen der Macht"

Carrie Fisher in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Bild: 2015 Lucasfilm Ltd. & TM. All Right Reserved)

Ein weiteres Filmprojekt, an das sich Fisher gebunden hatte, war das Fantasy-Abenteuer „Wonderwell“. In welchem Entwicklungsstadium sich der Film befand, bevor Fisher verstarb, ist nicht bekannt. Seitens des Produktionsstudios Strange Quark Films hat es hierzu noch keine Stellungnahme gegeben.

Wie Variety berichtet, befand sich Fisher am vergangenen Freitag auf dem Rückflug von London nach Los Angeles, als sie im Flieger einen Herzinfarkt erlitt. Sie war in der englischen Hauptstadt wegen den Dreharbeiten zu „Catastrophe“. Am gestrigen Dienstag starb sie in einem Krankenhaus in Los Angeles.

Die Tochter der Schauspielerin Debbie Reynolds und des Sängers Eddie Fisher feiert 1975 mit der Tragikomödie „Shampoo“ ihr Spielfilmdebüt. Drei Jahre später wird sie als Prinzessin Leia in George Lucas‘ Blockbuster „Star Wars – Eine neue Hoffnung“ weltberühmt. Die Rolle wird sie in den folgenden Jahren in drei weiteren „Star Wars“-Filmen spielen, zuletzt in J.J. Abrams‘ „Star Wars: Das Erwachen der Macht“.

Carrie Fisher mit ihren "Star Wars"-Kollegen Mark Hamill und Harrison Ford 2015 auf der Comic-Con in San Diego

Carrie Fisher mit ihren „Star Wars“-Kollegen Mark Hamill und Harrison Ford 2015 auf der Comic-Con in San Diego (Bild: Gage Skidmore)

Die Höhen und Tiefen eines Lebens

Fisher ist auch als Schriftstellerin sehr erfolgreich. 1987 veröffentlicht sie den Roman „Postcards from the Edge“ (dt.: Grüße aus Hollywood“). Drei Jahre später wird das Buch unter der Regie von Mike Nichols mit Meryl Streep und Shirley MacLaine in den Hauptrollen verfilmt. Im Jahr 1991 erscheint ihr Roman „Beziehungsweise Liebe“, drei Jahre später folgt „Bye bye, ich liebe dich“.

In ihren Autobiographien „Wishful Drinking“ und „The Princess Diarist“ schreibt Fisher über die Höhe- und Tiefpunkte ihres Lebens und ihrer Karriere. Mit den dieses Jahr erschienenen Memoiren „The Princess Diarist“ sorgt sie zuletzt für Aufsehen, weil sie darin die Affäre schildert, die sie mit dem damals verheirateten Harrison Ford während der Dreharbeiten zu „Star Wars – Eine neue Hoffnung“ hat.

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