Concept-i: So stellt sich Toyota das Auto der Zukunft vor!

Der japanische Autohersteller Toyota hat auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas am Mittwoch seine Vision vom Auto der Zukunft vorgestellt. Zum wichtigsten Bestandteil seines Konzeptfahrzeugs „Concept-i“ ist ein künstlich intelligenter Roboter names Yui, mit dem der Fahrer kommunizieren kann.

Geht es nach Toyota, werden Autos in naher Zukunft frei von Knöpfen, Reglern und Rädchen sein. Vielmehr werden diese mit Assistenten ausgestattet sein, welche die Befehle von der Stimme des Fahrers entgegen nehmen. Dabei soll die Fahrer-Roboter-Kommunikation keinesfalls einseitig ausfallen.

Toyota Concept-i

Toyota Concept-i (Bild: Toyota)

Digitale Assistenten wie Yui, der übrigens lernfähig ist, antworten auf die Befehle des Fahrers ebenfalls mittels Sprache oder über Angaben auf dem Display. Laut Toyota soll auf diese Weise das Verhältnis zwischen Mensch und Auto persönlicher gestaltet werden. Der Fahrer soll sich im Auto nicht anders als wohl fühlen.

Der akustischen Präsenz entspricht eine optische Sichtbarkeit. Schließlich will sich der Fahrer nicht mit einer unsichtbaren, abstrakten Entität unterhalten. Und so ist Yui von seinen Herstellern als digitaler Leuchtpunkt in der Mittelkonsole visualisiert worden. Stanley Kubricks „2001 – Odyssey im Weltraum“ ist jetzt.

Mensch und Maschine bilden ein Team

Toyota Concept-i

Toyota Concept-i (Bild: Toyota)

Wie auch andere Autohersteller – ob traditionelle oder Neueinsteiger – glaubt auch Toyota, dass die Zukunft der Mobilität im autonomen Fahren liegt. Mit der Vorstellung von Yui hat der japanische Konzern eine weitere Facette dieser Entwicklung vorgestellt. Es ist ein technisches Konzept, das auf die Überwindung der Barriere zwischen Mensch und Maschine zielt.

„Toyota hat erkannt, das die zentrale Frage nicht lautet, ob die Autos der Zukunft mit automatischen und miteinander vernetzten Fahrsystemen ausgestattet sein werden“, erklärt Bob Carter, Vizepräsident im Bereich autonomes Fahren bei Toyota. „Es kommt vielmehr auf die Erfahrung des Menschen an, die mit solchen Fahrzeugen umgehen.“

Toyota spricht in diesem Zusammenhang von „kinetic warmth“, von einer Technologie, die „warm und herzlich ist und vor allem Spaß macht“. Die Maschine der Zukunft, nichts anderes heißt das, soll des Menschen bester Freund sein.

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