Consumer Reports empfiehlt nun doch Apples MacBooks

Das Kriegsbeil zwischen Consumer Reports und Apple ist beigelegt. Die US-Verbraucherschutzbehörde wollte die neuen Modelle der neuen MacBook-Reihe des Herstellers wegen schwankender Akkuleistungen zunächst nicht empfehlen. Nun hat Apple das Problem mit einem Bugfix beseitigt. Und siehe da: Consumer Reports empfiehlt die Geräte nun doch.

Consumer Reports hatte drei Notebooks von Apples neuer MacBook-Pro-Reihe unter die Lupe genommen und den Geräten hinsichtlich der Akku-Leistung ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Infolgedessen hatte die Behörde zum ersten Mal ein MacBook nicht empfohlen. Das brachte den Hersteller auf die Barrikaden, der das Ergebnis anzweifelte und eine Zusammenarbeit mit Consumer Reports ankündigte.

Unter den getesteten Geräten befanden sich zwei 13-Zoll-Macbooks Pro mit und ohne Touch Bar sowie das 15 Zoll große Gerät mit Touch Bar. Zwar schnitten diese in bestimmten Bereichen gut ab, etwa bei der Leistung der Displays, bei der Performance und der Verarbeitung. Bei den Energieträgern stellte Consumer Reports jedoch einige Unregelmäßigkeiten fest.

MacBook Pro (Bild: Apple)

MacBook Pro (Bild: Apple)

So erzielte ein und dasselbe Gerät bei vergleichbaren Rahmenbedingungen unterschiedliche Ergebnisse. Der Akku des 13-Zoll-Macbooks Pro mit Touch Bar soll beim ersten Test rund 16 Stunden durchgehalten haben. Beim zweiten Versuch betrug die Laufzeit nur 12,75 Stunden. Beim dritten Test kam der Akku nicht über vier 4 Stunden hinaus.

Kleiner Bug, große Wirkung

Wie Consumer Reports in einem Statement bekanntgegeben hat, hätten die gleichen MacBooks nach dem Update vom 9. Januar überzeugende Akku-Leistungen erbracht. Das 13-Zoll-Modell mit Touch Bar hätte eine Akku-Laufzeit von 15,75 Stunden erreicht. Der Energieträger des gleichgroßen Geräts ohne Touch Bar hielt 18,75 Stunden durch, während das 15 Zoll große MacBook mit Touch Bar auf durchschnittlich 17,25 Stunden kam.

Ursache für die früheren Leistungsschwankungen war offenbar ein Bug in Apples Webbrowser Safari. Die Fehler waren aufgetreten, wenn der Cache des Browsers deaktiviert war. Das taten die Tester bei Consumer Reports. Diese nur für Entwickler gedachte Möglichkeit hätten normale Nutzer jedoch nicht, betonte Apple in einer Erklärung.

Die neue Version befindet sich derzeit in der Beta-Phase, in den kommenden Wochen ist sie für alle Nutzer erhältlich.

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