Apple und Tim Cook ehren Martin Luther King

Wie schon in den letzten beiden Jahren hat Apple auch in diesem Jahr anlässlich des US-Gedenktages Martin Luther King Day an den Bürgerrechtler erinnert. Wer am heutigen 16. Januar die Startseite des Elektronik- und Software-Konzerns aufruft, der stößt auf ein Schwarz-Weiß-Foto des 1968 ermordeten Kämpfers gegen Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeit.

Dem Bild, das King in Großaufnahme zeigt, ist ein Satz des Bürgerrechtlers beigefügt. „Widme dich für den edlen Kampf für Gleichberechtigung“ forderte der Bürgerrechtler zu Lebzeiten. „Damit machst du aus dir einen besseren Menschen, eine größere Nation aus deinem Land und eine schönere Welt, in der du leben kannst.“

Auch Apple-Chef Tim Cook zollte dem großen Bürgerrechtler seinen Respekt. Auf seinem Profil der Internet-Plattform Twitter schreibt der Unternehmer: „Wir ehren #MLK, indem wir arbeiten, um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu erreichen.“ Dem Satz folgt ein Zitat Kings: „Wir mögen aus unterschiedlichen Schiffen kommen, doch wir alle sitzen im selben Boot“, appellierte der Bürgerrechtler an seine Unterstützer, womit er seinem Traum von einer Welt zum Ausdruck brachte, in der unterschiedliche Rassen, Ethnien und Bevölkerungsgruppen friedlich miteinander leben.

Dr. Martin Luther King Jr.

Dr. Martin Luther King Jr. (Screenshot Apple.com)

Tim Cook will im Sinne Martin Luther Kings wirtschaften

Der erste Teil von Cooks Twitter-Eintrag ist ein Hinweis auf Apple Personalpolitik am Martin Luther King Day. Der Gedenktag wird jedes Jahr am dritten Montag des Januars zu Ehren des Bürgerrechtlers begangen. Anders als IT-Firmen wie Facebook und Google gibt es bei Apple an diesem Tag keinen bezahlten Urlaub. Stattdessen ruft das Unternehmen seine Angestellten zu ehrenamtlichen Tätigkeiten auf. Für jede Arbeitsstunde spendet Apple 50 US-Dollar.

Cook hat in den vergangenen Jahren wiederholt seine Bewunderung für Martin Luther King zum Ausdruck gebracht. Bei verschieden Anlässen hat sich der offen homosexuell lebende Unternehmer gegen Missstände wie Rassendiskriminierung und Unterdrückung von Homosexuellen ausgesprochen.

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