Beste visuellen Effekte: „Rogue One: A Star Wars Story“ für Oscar nominiert

Die Academy of Motion Picture Arts and Science hat heute die Oscar Nominierungen bekanntgegeben. Hoffnungen auf den begehrten Filmpreis dürfen sich auch die Techniker des Sci-Fi-Spektakels „Rogue One: A Star Wars Story“ machen.

Der erste Ableger der „Star Wars“-Reihe konkurriert in der Kategorie Visual Effects mit dem Katastrophendrama „Deepwater Horizon“, der Comic-Verfilmung „Doctor Strange“, dem Zeichentrick-Remake „The Jungle Book“ und dem Animationsfilm „Kubo – Der tapfere Samurai“. Welcher der Kandidaten sich durchsetzen wird, werden wir am 26. Februar dieses Jahres erfahren. Denn dann findet die Preisverleihung statt.

Szene aus "Rogue One: A Star Wars Story"

Szene aus „Rogue One: A Star Wars Story“ (Bild: Lucasfilm Ltd.)

Insgesamt zählt „Rogue One: A Stgar Wars Story“ zwei Oscar-Nominierungen. Neben dem Team für die visuellen Effekte (John Knoll, Mohen Leo, Hal T. Hickel und Meil Corbould) haben auch die Verantwortlichen für die Tonmischung die Academy mit ihrer Leistung überzeugt. Die Techniker-Routiniers David Parker, Christopher Scarabosio und Stuart Wilson freuen sich über ihre achte bzw. dritte bzw. vierte Nominierung.

Mit zwei Nominierungen fällt die Ausbeute für das Science-Fiction-Spektakel dennoch recht mager aus. Gewinner des Abends könnten die Macher von „La La Land“ werden. Das Musical bringt es auf insgesamt 14 Nominierungen, womit es zu den beiden Rekordhaltern „Titanic“ und „Alles über Eva“ aufschließt. Vertreten ist „La La Land“ in so ziemlich jeder wichtigen Kategorie, darunter Bester Film, Beste Regie (Damien Chazelle), Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera, Bester Darsteller (Ryan Gosling) und Beste Darstellerin (Emma Stone).

Sandra Hüller hat Angst vor "Toni Erdmann"

Sandra Hüller hat Angst vor „Toni Erdmann“ (Bild: NFP marketing & distribution)

Deutsche Regisseurin Maren Ade könnte auch einen Oscar gewinnen

Hoffnung auf eine Auszeichnung darf sich auch die deutsche Regisseurin Maren Ade machen. Ihre umjubelte Tragikomödie „Toni Erdmann“ mag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und der Golden-Globe-Verleihung leer ausgegangen sein. Dafür hat die Filmemacherin beste Chancen, den Academy Award für den besten nicht-englischsprachigen Film zu gewinnen. Den Preis streitig machen können ihr die Regisseure von „Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit“ (Dänemark), „Ein Mann namens Ove“ (Schweden), „Tanna – Eine verbotene Liebe“ (Australien) und „The Salesman“ (Iran). Der letzte deutsche Regisseur, der den Fremdsprachen-Oscar erhalten hat, ist Florian Henckel von Donnersmarck für das Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“.

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