Mark Zuckerberg: Ich werde 2020 nicht fürs US-Präsidentenamt kandidieren

Facebook-Chef Mark Zuckerberg erteilte Spekulationen, er wolle eine politische Laufbahn einschlagen und 2020 sogar für das US-Präsidentenamt kandidieren, eine klare Absage. Das geht aus einem Bericht des Medienportals BuzzFeed hervor.

Auf eine Anfrage von BuzzFeed an Zuckerberg, ob dieser tatsächlich vorhabe, US-Präsident zu werden, gab dieser eine klare Antwort. „Nein. Ich konzentriere mich auf den Ausbau der Facebook-Community und die Arbeit an der Chan-Zuckerberg-Initiative“, so der 32-Jährige. Bei der Initiative handelt es sich um eine gemeinnützige Organisation, die von Zuckerberg und seiner Frau Priscilla Chan gegründet wurde. Deren Ziel: Bis zum Ende des Jahrhunderts möglichst alle Krankheiten ausrotten.

Facebook Home: Vorabversion durchgesickert

Eine namentlich nicht erwähnte Quelle dementierte ebenfalls die Gerüchte um eine mögliche politische Laufbahn Zuckerbergs. „Es entspricht absolut nicht der Wahrheit, dass Mark ein politisches Amt anstrebt. Das habe ich direkt von ihm gehört“, zitiert BuzzFeed den Insider – der seine Aussage im nächsten Schritt freilich etwas relativiert.

„Es besteht sicher die Möglichkeit, dass Mark sich in Zukunft dafür entscheiden könnte, eine stärkere Rolle im politischen System und in politischen Debatten zu spielen“, so die Quelle. Schließlich habe sich der Unternehmer zuletzt verstärkt für „mehr Gleichberechtigung“ und eine bessere Forschung eingesetzt, die Heilmittel für Krankheiten und Lösungen für die fundamentalen Probleme unserer Gesellschaft findet.“

Schleichender Einstieg Zuckerbergs in die Politik?

Die Zusammenarbeit begann mit großen Hoffnungen (Bild: James Martin / CNET).

Bild: James Martin / CNET

Spekulationen um eine mögliche politische Karriere Zuckerbergs sind nicht aus der Luft gegriffen. Diverse Handlungen und Entscheidungen des milliardenschweren Unternehmers in letzter Zeit weisen tatsächlich in diese Richtung. Nicht nur hat er sich laut einem Bericht des Magazins Bloomberg kürzlich das Recht gesichert, im Falle einer politischen Laufbahn weiterhin die Kontrolle über Facebook zu behalten.

Außerdem hatte der einstige Atheist zuletzt erklärt, wie wichtig Religion und Glaube sei – ein wichtiges Thema für jeden, der in der Politik mitmischen will. Auch kündigte Zuckerberg an, bis zum Ende des Jahres alle US-Bundesstaaten zu bereisen und deren politischen Führungskräfte zu treffen. Darüber hinaus beschäftigt Facebook einen ehemaligen Weißen-Haus-Fotografen. Und: Zwei Politstrategen, die einst für George W. Bush und Barack Obama tätig waren, sind nun in der Chan-Zuckerberg-Initiative eingebunden.

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