Vermeintliche Steuerrückzahlung: Nächste Falschmeldung auf WhatsApp

Der Instant-Messenger-Dienst WhatsApp ist bekanntlich ein beliebter Tummelplatz für Betrüger aller Art, die ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Nun hat das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) auf einen besonders perfiden Betrugsversuch aufmerksam gemacht. Wie die Behörde auf ihrer Homepage mitteilte, ist auf WhatsApp derzeit eine Meldung im Umlauf, in der in ihrem Namen eine Steuerrückzahlung versprochen wird.

Das Bundeszentralamt für Steuern warnt ausdrücklich davor, auf die Benachrichtigung zu reagieren. Es handle sich um eine Falschmeldung. Deren Urheber sind Betrüger, die „per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern gelangen“ wollen. Dafür locken sie die Empfänger auf ein der E-Mail angehängtes Formular, das sie anklicken und ausfüllen müssen und dabei ihre Daten preisgeben.

Hacker (Bild: Shutterstock)

Das BZSt weist darauf hin, auf solche und ähnliche Nachrichten, nicht zu reagieren. Das Amt verschicke Aufforderungen zur Beantragung von Steuererstattungen grundsätzlich nicht per E-Mail und frage Kontenverbindungen nie in dieser Form ab. Wie genau die E-Mail aussieht, hat die das BZSt nicht verraten.

Habt ihr gehört? Familienkasse zahlt!

Der aktuelle Betrugsversuch ist der nächste, vor dem das Bundeszentralamt für Steuern innerhalb zweier Wochen warnt. Mitte Januar dieses Jahres hatte das BZSt auf einen ähnlichen Fall aufmerksam gemacht. Damals war eine Meldung im Umlauf, die sich als offizielle Mitteilung von der Familienkasse getarnt hatte. „Habt ihr gehört? Die Familienkasse zahlt für jedes Kind 500 € extra dieses Jahr (siehe Link) Formular gleich ausfüllen und an die Familienkasse bis zum 31.01.2017 abschicken“, hieß es in der Fake News. Auch sie entbehrte „jeglicher rechtlichen Grundlage“, teitle das BZSt in einer Stellungnahme mit.

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