Space X verlegt Marsmission „Red Dragon“ auf 2020

Das private Raumfahrtunternehmen Space X hat seine Marsmission „Red Dragon“ um zwei Jahre auf 2020 verschoben. Die unbemannte Raumfahrtsonde sollte eigentlich im kommenden Jahr in Richtung roter Planet starten. Doch der Konzern um Elon Musk will zunächst einem anderen Programm den Vorzug geben.

Wie die SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell am vergangenen Freitag auf einer Presssekonferenz mitteilte, wolle das Unternehmen mehr Arbeit in das bemannte „Falcon Heavy“-Programm investieren. Aus diesem Grund sei die „Red Dragon“ noch nicht bereit für den Termin im nächsten Jahr. Einen genauen Termin nannte Shotwell nicht. Die US-amerikanische Ingenieurin leitet seit 2008 als Präsidentin die operativen Geschäfte von Space X.

Space X Dragon

Space X Dragon (Bild: Space X)

Mit der „Red Dragon“-Mission sollten Technologien getestet werden, deren langfristiger Zweck die schrittweise Besiedlung des roten Planeten ist. Im Jahr 2024 sollten die ersten 100 Menschen den Mars kolonisieren.

Das Jahr Marsmissionen: 2020

Der Grund für die Verschiebung der „Red Dragon“-Mission um zwei Jahre ist ökonomischer Natur. Im Jahr 2020 ist die Entfernung zwischen der Erde und dem Mars am geringsten. Ein Flug auf den Planeten wäre entsprechend konstengünstiger. Auch andere Raumfahrtorganisationen haben ihre Marsmissionen auf dieses Jahr terminiert, darunter die NASA.

Space X hatte am gestrigen Samstag den Start einer „Falcon 9“-Trägerrakete abbrechen und verschieben müssen. Laut Angaben der Raumfahrtbehörde NASA war ein technisches Problem Grund für die Entscheidung. Mit der Mission sollten 2,5 Tonnen Versorgungsgüter an die internationale Raumstation (ISS) geliefert werden.

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