CeBIT: Virtual Reality wird sich durchsetzen, nur wann und wo?

Auf der diesjährigen CeBIT wird noch einmal deutlich: Virtual Reality gehört die Zukunft. Über zwei Fragen streiten indes selbst Experten und Marktteilnehmer: Wann und wo wird die Technologie im Mainstream ankommen?

Die Einsatzmöglichkeiten von Virtual Reality sind vielfältig. Die Technologie kann als sogenannte Serious Solution in Bereichen wie Medizin und Industrie zur Anwendung gebracht werden. Aber auch die Entertainment-Branche setzt große Hoffnungen in sie, wo sie in der Gamer-Community aber auch bei Film- und Serien-Zuschauer immer größeren Zuspruch findet. Während sie hier wie da noch immer mit Startschwierigkeiten kämpft, ist sich die Branche einig: Virtual Reality wird sich auf jeden Fall durchsetzen.

Richard Madden in "Oasis"

Sind wir schon im Science-Fiction? Szene aus der geplanten Amazon-Serie „Oasis“ (Bild: Amazon)

Auf der CeBIT drückt sich dieser Optimismus darin aus, das dieses Jahr mehr Anbieter ihre VR-Produkte und -Dienste auf der Computermesse vorstellen als jemals zuvor. Das spiegelt durchaus die Marktlage. Laut einer Untersuchung des Investoren-Verbands Venture Reality Fund ist die Anzahl der VR-Unternehmen im vergangenen Jahr um 40 Prozent gestiegen.

Hoffnungsträger Unterhaltungsbranche?

Am erfolgreichsten sind die Unternehmen, die Apps und Inhalte für populäre VR-Headsets entwickeln. Zu dieser Einschätzung gelangt auch die CeBIT. Vor allem die Hersteller von Gaming- und Entertainment-Produkten dominieren den Markt, wobei sie besonders in den USA und im asiatischen Raum einen immer größeren Absatzmarkt finden. Trotz der Startschwierigkeit von VR-Headsets erwirtschaften die Startups in diesem Bereich immer größere Gewinne.

Das View-Master Virtual-Reality-Starterpaket von Mattel richtet sich vor allem an Kinder (Bild: Google).

Das View-Master Virtual-Reality-Starterpaket von Mattel richtet sich vor allem an Kinder (Bild: Google).

Aber auch in den Bereichen Bildung, Geschäftsanwendungen, Gesundheitswesen und Journalismus sieht der Venture Reality Fund ein Entwicklungspotenzial. Den Startups, die in diesen Bereich investieren, bescheinigt der Verband ein solides Wachstum. Wie die Unternehmen in anderen Branchenbereichen müssen aber auch sie ihren Optimismus ein wenig zügeln. Noch müssen sie für ihren Platz im Mainstream kämpfen. Laut dem Investorenverband werden sie hier zumindest im Verlauf dieses Jahres nicht angekommen sein.

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