Vodafone und Innogy entwickeln smarte Laterne

Der Telekommunikationskonzern Vodafone und der Energieversorger Innogy haben auf der diesjährigen Computermesse CeBIT ihren Beitrag zur Stadt der Zukunft vorgestellt. Die smarte Laterne, an der die beiden Unternehmen arbeiten, ist ein echter Alleskönner.

Geht es nach Vodafone und der RWE-Tochter, werden die Leuchtsäulen der Zukunft nicht mehr nur unsere Straßen bei Dunkelheit erhellen. Dank modernster Technologie werden sie vielmehr multifunktional einsetzbar sein. Die City-Leuchte der beiden Konzerne funktioniert auch als Hot Spot, an dem Passanten per WLAN aufs Internet zugreifen können. Aber auch Autofahrer werden ihre Freude haben, da man an die Laterne auch Elektro-Fahrzeuge anschließen und aufladen kann.

Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter und innogy Vorstandsvorsitzender Peter Terium präsentieren auf der CeBIT 2017 die intelligente, digital vernetzte Laterne

Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter und innogy Vorstandsvorsitzender Peter Terium präsentieren auf der CeBIT 2017 die intelligente, digital vernetzte Laterne (Bild: Nils Hendrik Müller/Vodafone)

Sollte die City-Säule marktreif werden, dann könnte sie künftig auch für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. Sie ist nämlich mit einer Notrufsäule ausgestattet, mittels der man im Falle eines Notfalls per Knopfdruck die Polizei alarmieren kann. Nicht zuletzt können mit der eingebauten Kamera öffentliche Plätze überwacht werden.

Was die Datenschützer aufschreckt, wird die Naturschützer versöhnen. Denn die smarte Laterne von Vodafone und Innogy enthält auch Sensoren, die Umweltwerte wie den Feinstaubgehalt in der Luft messen. Auf Grundlage der gesammelten Daten haben die Behörden einen besseren Überblick über die Umweltsituation in den Städten und könnten bei zu hohen Werten entsprechende Maßnahmen einleiten.

Prototypen der smarten Laterne stehen in den Startlöchern

„Mit unserem Partner Innogy machen wir Deutschlands Städte smart und verbessern dank unserer Highspeed-Netze die Mobilität, Sicherheit und Lebensqualität der Menschen weiter“, erklärt Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland, in einer Pressemitteilung.

Der Telekommunikationskonzern und sein Kooperationspartner würden nun gemeinsam „geeignete Geschäftsmodelle ausgeloten“, heißt es weiter in der Mitteilung. Die weitere Arbeit werden sie sich untereinander aufteilen. Innogy übernimmt die Entwicklung und den Betrieb der City-Leuchten. Vodafone sorgt für die Vernetzung und die intelligente Kommunikationstechnologie. Noch im Laufe dieses Jahres sollen die ersten Pilotprojekte starten.

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