Entwickelt Spotify sprachgestreuerte Hardware?

Der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify will ganz offenbar ins Geschäft mit Hardware und Sprachsteuerung einsteigen. Das jedenfalls geht aus zwei Stellenausschreibungen hervor, auf welche die Onlineseite Zatz Not Funny gestern gestoßen ist.

In der ersten Anzeige ist Spotify auf der Suche nach einem „leidenschaftlichen“ Senior Product Manager für den Bereich Hardware. Er soll mit dem „Platform & Partner Experience Team“ des Unternehmens zusammenarbeiten, um ein „reibungsloses und kreatives“ Erlebnis mittels eines „komplett vernetzten Hardware-Gerät“ zu entwickeln. Diese Hardware werde „direkt von Spotify“ stammen, womit bestehende aber auch neue Kunden angesprochen werden sollen.

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Was sind die Pläne von Spotify-Chef Daniel Ek? (Bild: CNET.com.)

Um welche Art von Hardware es sich bei dem Projekt handelt, ist noch unklar. Spotify vergleicht das Gerät mit Gadgets wie Pebble Watch, Amazon Echo und Snap Spectacles. Weshalb zu vermuten ist, dass es sich offenbar um ein Wearable und/oder einen Sprachassistenten handelt.

Hat Spotify die Zeichen der Zeit erkannt?

Für letztere Vermutung spricht die zweite Anzeige, auf die Zatz Not Funny gestoßen ist. Darin sucht das Unternehmen einen Produktmanager für den Bereich Voice, der Spotify in seinen „Voice-Bestreben“ unterstützen soll. Für den Konzern ist das Phänomen Sprachsteuerung heute ein zentraler „Interaktionsmechanismus für die Kontrolle digitaler Geräte und Dienste“.

Das Entertainment-Magazin Variety bringt eine andere Produktkategorie ins Spiel. Demnach sei es durchaus denkbar, dass Spotify kabellose Kopfhörer mit integrierter Musik aus seinem Streaming-Angebot lancieren könnte. Was es letztlich werden wird und ob sich die Ideen konkretisieren werden, das wird die Zukunft zeigen. Spotify hat den Sachverhalt noch nicht kommentiert.

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