Düster und episch: Trailer zu „Blade Runner 2049“ ist da

Lange schon warten Fans auf die Fortsetzung des Science-Fiction-Klassikers „Blade Runner“. Im Oktober dieses Jahres ist es endlich so weit, dann kommt der Film in die Kinos. Der gestern veröffentlichte offizielle Trailer gibt erste Eindrücke vom Werk wieder.

Im zweieinhalb Minuten langen Einspieler wird deutlich, dass Regisseur Denis Villeneuve sich formalästhetisch an den berühmten Vorgänger anlehnt. Die an den Film Noir anklingenden Bilder des Kameramanns Roger Deakins fangen eine düstere Welt des Los Angeles des Jahres 2049 ein. Der musikalische Soundteppich des isländischen Komponisten Jóhann Jóhannsson erinnert an die berühmten Synthesizer-Klänge von Vangelis. Und das Set-Design schwankt zwischen futuristischer Städtearchitektur und dystopischer Brachlandschaft.

Ryan Gosling in "Blade Runner 2049" (Bild: Sony Pictures)

Ryan Gosling in „Blade Runner 2049“ (Bild: Sony Pictures)

Auch die Aufteilung zwischen Gut und Böse scheint im Trailer klar. Auf der einen Seite befinden sich die von Ryan Gosling, Harrison Ford und Ana de Armas gespielten Figuren, auf der anderen die offenbar finsteren Charaktere von Jared Leto, Robin Wright und Dave Bautista.

Worum es geht? Goslings Polizist K hat viele Fragen, die er von Fords Rick Deckard, beantwortet haben will. Was genau er wissen will, bleibt im Dunkeln. Offenbar treibt ihn ein Geheimnis um, von dem das Schicksal der Menschheit abhängt. Die Welt, in der er lebt, ist chaotisch und undurchsichtig wie vor 30 Jahren. Los Angeles ist aufgespalten in Menschen auf der einen Seite und künstliche Wesen, so genannte Replikanten, auf der anderen.

Harrison Ford in seiner berührmten Rolle des Rick Deckard. Szene aus "Blade Runner 2049" (Bild: Sony Pictures)

Harrison Ford in seiner berührmten Rolle des Rick Deckard. Szene aus „Blade Runner 2049“ (Bild: Sony Pictures)

Worum geht es in „Blade Runner 2049“?

Kreist die Erzählung auch in „Blade Runner 2049“ darum, die Emotionen und einen Willen entwickelnden Maschinen zu kontrollieren und Rebellen auszuschalten? Und sind einige zentrale Charaktere, von denen der Zuschauer glaubt, sie seien Menschen, doch eher Replikanten? Die Antworten auf diese und weitere Fragen, wird er wohl erst im Kino erfahren.

Das Original wurde von Kultregisseur Ridley Scott 1982 auf Grundlage des Romans „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ von Philip K. Dick inszeniert. Der Science-Fictioner fand zunächst keinen großen Anklang – weder beim Publikum noch in den Reihen der Kritiker. Heute zählt das Werk zu den großen Kultfilmen der Filmgeschichte.

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