Kaputtes iPhone-Display: Selbstreparatur teurer als Werkstattkosten?

Ja, es ist ärgerlich, wenn das Smartphone-Display bricht. Doch wer glaubt, dass er günstiger wegkommt, wenn er das Gerät in Eigenregie repariert, der täuscht sich. Das jedenfalls behauptet der Reparatur-Marktplatz clickrepair, der sich die Kosten für die Displayreparatur eines iPhone SE und eines iPhone 7 genauer angeschaut hat.

So müssen Nutzer eines iPhone SE für die Display-Reparatur schon mal zwischen 40 und 60 Euro hinblättern. Geben sie das Gerät in die Handywerkstatt, dann zahlen sie ab 55 Euro, wie clickrepair berichtet. Bei einem iPhone 7 kostet die Selbstreparatur gar ab 190 Euro, wohingegen die Werkstatt 150 Euro berechnet.

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Das Fazit: „Im Durchschnitt zahlen iPhone SE Nutzer für ihre Displayreparatur in einer Handywerkstatt bundesweit 100 Euro, Sparfüchse bekommen diese jedoch schon ab 55 Euro“, so Marco Brandt, Geschäftsführer von clickrepair.

Hinzu kommt handwerkliches Geschick

Der Grund für die höheren Kosten einer Selbstreparatur: Der Nutzer benötigt nicht nur ein neues Display, sondern auch das für die Reparatur notwendige Werkzeug. Dabei sind Reparatur-Kits in guter Qualität ab 20 Euro zu haben. Dafür beinhalten sie alle Werkzeuge, die für einen Displaytausch erforderlich sind, etwa einen Pentalobe-Schraubendreher, einen Saugnapf, ein Plektrum, ein Spatel und eine Pinzette.

Zum materiellen Aufwand kommen die Mühen der Arbeit hinzu, für die man viel Fingerspitzengefühl benötigt. Fehlt das Geschick, könnte man mehr kaputtmachen, als man repariert. Wer dennoch lieber auf sein handwerkliches Können setzt, dem rät clickrepair, auf Nummer sicher zu gehen und sich „zuvor an einem alten iPhone auszuprobieren.“

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