Position zur Games-Branche: BIU schickt deutschen Parteien Fragekatalog

Welche Positionen haben die deutschen Parteien zu den relevanten Themen der Games-Branche? Wie halten es die Politiker hierzulande mit den Forderungen Branchenverbände? Welche gesetzlichen Maßnahmen gedenken Sie zu ergreifen, um den Produktionsstandort Deutschland zu verbessern. Um Antworten zu bekommen, hat der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) im Vorfeld der Bundestagswahl einen zehnteiligen Fragekatalog an die Generalsekretäre von CDU, CSU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und FDP verschickt.

Die Themen reichen von Games als Kultur- und Wirtschaftsgut über die Förderung des Entwicklungsstandorts Deutschland bis hin zur Einführung einer substantiellen Produktionsförderung für die Games-Branche. Aber auch für die Position der Parteien zur Zukunft des Deutschen Computerspielpreises und der Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes interessiert sich der BIU. Nicht zuletzt werden in den Wahlprüfsteinen die Meinung der Parteien zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und zum weiteren Ausbau von Breitbandverbindungen erfragt sowie die Frage aufgeworfen, ob eSport als Sportart anerkannt werden sollte.

PlayStation VR (Foto: CNET.com)

(Foto: CNET.com)

„Bei der Bundestagswahl geht es in diesem Jahr um entscheidende Weichenstellungen für die Zukunft der deutschen Games-Branche. Entweder werden die Rahmenbedingungen für die Games-Entwicklung endlich deutlich verbessert oder Deutschland droht als Produktionsstandort komplett den Anschluss an den internationalen Markt zu verlieren“, erklärt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. „Wir wollen die Wahlprüfsteine nutzen, um gemeinsam mit unseren Mitgliedern auf breiter Front klar auf die vielfältigen Herausforderungen der Games-Branche aufmerksam zu machen und dabei klare Aussagen der Parteien zu den notwendigen Verbesserungen einfordern.“

Wie werden die Antworten der Parteien ausfallen?

Die Antworten der Parteien sollen vor der Bundestagswahl veröffentlicht werden. Diese findet am 24. September dieses Jahres statt.

Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware ist der Zusammenschluss der deutschen Computer- und Videospielindustrie. Der Verband, der 85 Prozent des deutschen Games-Marktes repräsentiert, zählt 28 Mitglieder, bestehend aus Entwicklern, Publishern und Anbietern von digitalen Spielen. Zusammen mit GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert der Verband die Branche mit dem jährlich stattfindenden Deutschen Computerspielpreis.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Position zur Games-Branche: BIU schickt deutschen Parteien Fragekatalog

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *