Das gab es noch nie: Angela Merkel eröffnet diesjährige gamescom

Die Freude der gamescom-Verantstalter über ihren Ehrengast ist diese Jahr besonders groß. Denn keine Geringere als Bundeskanzlerin Angela Merkel wird im August die Leitmesse für digitale Spielekultur in Köln eröffnen.

Dies erklärten der Veranstalter der gamescom, Koelnmesse, und deren Träger, der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), heute in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Wir empfinden es als große Ehre und Anerkennung, dass Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in diesem Jahr am Eröffnungsrundgang der gamescom teilnehmen wird“, erklärt Felix Falk, Geschäftsführer des BIU in einem Statement.

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gamescom (Bild: Koelnmesse)

Merkels Besuch unterstreiche die Bedeutung der Games-Branche für den Kultur-, Digital- und Wirtschaftsstandort Deutschland. „Die Technologien der Games-Branche nehmen bereits heute eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung und Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft ein. Deutschland braucht eine starke Games-Branche, um sich auch in der digitalisierten Wirtschaft eine Top-Position zu sichern“, so Falk.

Auch Koelnmesse freut sich über den Besuch der CDU-Politikerin. „Für uns ist die Teilnahme der Bundeskanzlerin ein Zeichen großer Wertschätzung“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. Mit Merkel Erscheinen werde die Entwicklung der gamescom „zu einer der erfolgreichsten und größten Veranstaltungen im deutschen Messewesen“ honoriert.

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gamescom (Bild: Koelnmesse)

Die gamescom ist die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele. Im vergangenen Jahr lockte die Veranstaltung rund 345.000 Besucher aus mehr als 90 Ländern nach Köln, wo sie sich über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Branche zu informierten. Die gamescom 2017 beginnt am 22. August und endet am 26. August.

Games-Branche fordert mehr Maßnahmen von der Politik

Die Eröffnung der gamescom durch Angela Merkel darf man als Zugeständnis der deutschen Politik an die Bedeutung der Games-Branche für die hiesige Wirtschaft verstehen. Dass diese mehr in den Fokus der Politik rückt, fordern die Branchenverbände schon lange. Vor wenigen Tagen hatte der BUI an mehrere deutsche Parteien einen umfangreichen Fragekatalog geschickt, mit dem sie deren Positionen zur deutschen Computerspiel-Branche in Erfahrung bringen wollen. Die Antworten werden vor der Bundestagswahl im September dieses Jahres veröffentlicht.

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